A-Wst, MHc-76

Manuskript GM-0012
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

5. Juni 1815 bis 14. Juni 1815

Datierungskommentar

autographe Datierungen

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält die Notate
  • D 211 (T. 1–426)
  • D 211 (T. 426–515)
  • D 211, endgültige Fassung (T. 496 bis Schluss)
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-76

Material

Umfang 17 Blätter, 2 Faszikel
Beschreibung

8+8 ineinandergelegte Doppelblätter mit einem auf Bl. 13 aufgeklebten Einzelblatt

Bindung

geheftet

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

Die Bll. 13ar und 16v sind leer.

Manipulationen (autograph)

Schubert klebte auf Bl. 13v ein Einzelblatt, das heute extra liegt und als 13a bezeichnet wird. Die Vorderseite von Bl. 13a ist leer.

Wasserzeichen

Name II-5.Aa – Kiesling
Vorkommen Bll. 1–2, 7–16
Name II-5.Ba – Kiesling
Vorkommen Bll. 3–6, 13 (a)

Papier

Blätter 1–17
Format quer
Abmessungen 23,5 x 30,5 cm
Rastralspiegel/TS 18,6 x 25,1 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben

Papierqualität

ziemlich fest

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben rechts mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „36“.

Auf Bl. 1r oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „35“.

Auf Bl. 1r unten rechts mit Bleistift die Zahl „2“ (unbekannt-0012-a).

Womöglich im Zuge der Drucklegung der Alten Gesamtausgabe wurde die Anzahl der Takte gezählt und diese auf manchen Blättern unterhalb der letzten Akkolade mit Bleistift notiert (unbekannt-0012-b).

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Das Manuskript wurde wahrscheinlich in der Wienbibliothek im Rathaus in den oberen rechten Ecken der recto-Seiten foliiert. Die Blattangaben der letzten drei Seiten wurden mit Bleistift korrigiert (aus 15–17 wurde 14–16).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun, Tinte schwarzbraun, Tinte schwarz), Titel (Tinte braun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte braun, Tinte schwarz), Gesangstext (Tinte braun, Tinte schwarzbraun, Tinte schwarz), Korrekturen (Tinte braun, Tinte schwarzbraun, Tinte schwarz)
Wienbibliothek im Rathaus, Mitarbeiter:in Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) [?]
Schubert, Ferdinand Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun)
Anton Diabelli und Compagnie, Mitarbeiter:in Manuskriptnummerierung (Rötel)
unbekannt-0012-a Sonstige (Bleistift)
unbekannt-0012-b Sonstige (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-76
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 23. März 1900

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie Wien
ca. 1852 bis ca. 1872 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] Wien
ca. 1872 bis ca. 1876 Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] [?] Wien
ca. 1876 bis spätestens 1894 Im Besitz von August Cranz [Verlag] [?] Wien
Mindestens 1894 bis 23. März 1900 Im Besitz von Nicolaus Dumba

Notate

Notat-Differenzierung

Schubert notierte das Werk in drei Schaffensphasen, die in drei getrennten Notaten wiedergegeben werden.

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / unvollständig
Inhalt / Werke
Datierung

5. Juni 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Weitere Nummerierung(en)
  • Ferdinand 36
  • Diabelli 35

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Adelwold und Emma Ballade von Bertrand.“

autographe Einträge

Schubert strich die Takte 358–361 durch und ergänzte auf Bl. 10r in der 1. Akkolade das Rastral händisch. In den späteren Takten 359–363 änderte er die Singstimme gänzlich.

Unter die 3. Akkolade auf Bl. 11r schrieb Schubert die 2. Strophe.

Insgesamt nahm Schubert zahlreiche Korrekturen vor (Durchstreichungen mit Tinte, händische Verlängerung des ursprünglichen Rastrals).

Kommentar

Schubert verwendete für dieses Notat braune Tinte.

Datierungsangaben

Datum Position Text
5. Juni 1815 Bl. 1r oben rechts

„Den 5. Juny 815 | Frz Schubert mpia“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / unvollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Frühestens 5. Juni 1815 bis spätestens 14. Juni 1815

Datierungskommentar

Die Datierung des zweiten Notats kann aufgrund der Datierungen im ersten und drittem Notat erschlossen werden.

Eintragungen

autographe Einträge

Auch in diesem Abschnitt nahm Schubert einige Korrekturen vor (Durchstreichungen mit Tinte).

Kommentar

Schubert verwendete für dieses Notat eine spitzere Feder und schwarzbraune Tinte.

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / unvollständig
Inhalt / Werke
Datierung

14. Juni 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 16r hinter dem Schlussstrich: „Fine.“

Auch in der dritten Schreibphase korrigierte Schubert an einigen Stellen (Durchstreichungen mit Tinte).

Kommentar

Schubert verwendete für dieses Notat schwarze Tinte.

Datierungsangaben

Datum Position Text
14. Juni 1815 Bl. 16r unten rechts

„Den 14. Juny 1815.“

Literatur

  • Deutsch-Verzeichnis² (1978), S. 140.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kassel: Bärenreiter 2009, S. XXIII–XXIV; 234–239.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2013, S. 113–114.
  • Hilmar (1978), S. 54–55.

Zitation

A-Wst, MHc-76 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0012_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0012], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2024-03-11T13:26:06.151Z SG

Eintrag angelegt

2024-03-18T08:48:56.809Z SG

Zur Redaktion freigegeben

2024-07-08T09:51:51.569Z PG

korrigiert

2024-08-07T13:38:43.584Z PG

korrigiert

2024-08-07T13:54:30.567Z PG

korrigiert

2024-09-10T14:24:34.444Z SG

veröffentlicht