A-Wst, MHc-16237

Manuskript GM-0062
Manuskript-Zugehörigkeit

Es handelt sich um den ersten von insgesamt sechs Teilen des Gesamtmanuskripts GM-0062. Ursprünglich umfasste dieses Doppelblatt ein weiteres Doppelblatt (GM-0062-BT-b).

Datierung

8. April 1810 bis 1. Mai 1810

Datierungskommentar

Die autographe Datierung in GM-0062_BT-f bezieht sich auf alle Teile des Manuskripts.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält das Notat
  • D 1, Bruchstück
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-16237

Material

Umfang 2 Blätter
Beschreibung

1 Doppelblatt

ursprüngliche Bindung

geheftet

Bindung

lose

Lagenstruktur

Manipulationen (fremd)

Der Manuskriptteil gehörte zu einem umfangreicheren Gesamtmanuskript, das von Andreas Schubert in mindestens drei Bruchstücke zerteilt wurde. Wann und von wem die Bruchstücke erneut geteilt wurden, ist unbekannt.

Wasserzeichen

Name XII-1.Ba – IM WIRZ (Würz)
Vorkommen Bll. 1–2

Papier

Blätter a/1–2
Format quer
Abmessungen 23,5 x 32 cm
Rastralspiegel/TS 18,6 x 26 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

rundum

Papierzustand/-farbe

gelblich

Eintragungen

autographe Einträge

Die Stimmbezeichnung steht auf Bl. a/1r oberhalb der Spalte der entsprechenden Stimme. Auf den nachfolgenden Seiten notierte Schubert die beiden Stimmen nicht auf einer Seite, sondern getrennt voneinander und signalisierte das, indem er auf Bl. a/1v oberhalb der Noten „Secundo“ notierte.

Fremdeinträge

Auf Bl. a/1r oben rechts, neben dem Titel, mit Bleistift Ferdinand Schuberts Zählung „1“.

Auf Bl. a/1r oben links mit Blaustift die Zahl „2“ (unbekannt-0062-a).

Auf Bl. a/2r oben rechts mit Bleistift die Zahl „7“ (unbekannt-0062-b).

Auf Bl. a/2v unten mittig schrieb Andreas Schubert mit schwarzer Tinte: „Manuskript meines Bruders Franz Schuberts. | Andreas Schubert mpia.“

 

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Auf Bl. a/1r–v wurde das Manuskript in der oberen äußeren Ecke paginiert (unbekannt-0062-c).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun), Werknummerierung (Bleistift), Revision (Bleistift)
Schubert, Andreas Besitzvermerk(e) (Tinte schwarz)
Schubert, Ferdinand Manuskriptnummerierung (Bleistift)
unbekannt-0062-a Sonstige (Blaustift)
unbekannt-0062-b Sonstige (Bleistift)
unbekannt-0062-c Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-16237
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 6. Dezember 1997

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Frühestens 26. Februar 1859 bis spätestens 1868 Im Besitz von Eduard Schneider [?]
Frühestens 26. Februar 1859 bis mindestens 1868 Im Besitz von Andreas Schubert
Frühestens 1868 bis um 1950 Im Besitz von Anna Siegmund Znojmo
5. Dezember 1997 Versteigert bei Sotheby’s (Nr. LN7730) London

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / unvollständig
Inhalt / Werke
  • Bl. a/1r: D 1: Fantasie in G für Klavier zu 4 Händen, 1. Satz (Primo und Secondo, T. 1–32)
  • Bl. a/1v: D 1, 1. Satz (Secondo, T. 33–159)
  • Bl. a/2r: D 1, 1. Satz (Primo, T. 244–335)
  • Bl. a/2v, 1.–2. Akkolade: D 1, 1. Satz (Secondo, T. 336 bis Schluss)
  • Bl. a/2v, 2.–5. Akkolade: D 1, 2. Satz (Secondo, T. 1–67)
Datierung

8. April 1810 bis 1. Mai 1810

Datierungskommentar

Die Datierung in GM-0062_BT-f gilt für das gesamte Manuskript.

Weitere Nummerierung(en)
  • Ferdinand 1

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. a/1r oben mittig: „Fantasie“.

Kommentar

Schubert überarbeitete das Stück mehrmals. Zuerst korrigierte er mit Tinte, später mit Bleistift. Vermutlich im Zuge dessen nummerierte er musikalische Abschnitte wie folgt: auf Bl. a/1r „1“, auf Bl. a/2r „3“ und auf Bl. a/2v „4“.

Literatur

  • Litschauer, Walburga: Neue Schubert-Ausgabe. Serie VII: Klaviermusik. Abt. 1: Werke für Klavier zu vier Händen. Band 1. Kassel: Bärenreiter 2007, S. XI.
  • Litschauer, Walburga: Neue Schubert-Ausgabe. Serie VII: Klaviermusik. Abt. 1: Werke für Klavier zu vier Händen. Band 1. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2012, S. 11–31.
  • Deutsch-Verzeichnis² (1978), S. 3.

Zitation

A-Wst, MHc-16237 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0062_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0062], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Notizen

Auch wenn im KB von „Teilen“ die Rede ist, habe ich im Inhaltsverzeichnis der Notate die Bezeichnung „Satz“ verwendet, weil in der Ausgabe die einzelnen „Teile“ mit neuen Taktzahlen beginnen und auch im Deutsch-Werkeverzeichnis von „Sätzen“ die Rede ist. Gilt auch für die anderen BTs. // Ist die Abschnittsnummerierung von Schubert oder fremd? // Auktionskatalog als Literatur anlegen

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2022-07-21T11:27:38.377Z SG

Eintrag angelegt

2023-08-09T06:32:22.06Z SG

Zur Redaktion freigegeben

2024-08-07T14:20:27.457Z PG

teilweise korrigiert

2024-09-10T14:24:34.444Z SG

veröffentlicht