A-Wst, MHc-26

Manuskript GM-0135
Manuskript-Zugehörigkeit

Es handelt sich um den zweiten von insgesamt zwei Teilen des Gesamtmanuskripts GM-0135.

Datierung

Februar 1820

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält die Notate
  • D 689 (2. Handlung, T. 1–91)
  • D 689 (2. Handlung, T. 92–377)
  • D 689 (2. Handlung, T. 378–429)
  • D 689 (2. Handlung, T. 430–517)
  • D 689 (2. Handlung, T. 518–571)
  • D 689 (2. Handlung, T. 572–595)
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-26

Material

Umfang 48 Blätter
Beschreibung

6 Lagen mit jeweils 4 ineinandergelegten Doppelblättern

ursprüngliche Bindung

lose mit Faden geheftete Lagen

Bindung

lose in einer Flügelmappe verwahrt

Zustand

Mehrere Seiten sind am Außenrand stärker ausgefranst.

Lagenstruktur

Wasserzeichen

Name I-2.Bf – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 1–2, 7–8, 19–22, 33–34, 39–48
Name I-2.Be – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 3–6, 11–14, 35–38
Name I-2.Ab – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 9–10, 15–18, 23–32

Papier

Blätter b/26, b/31
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,9 x 25,8 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

bräunlich gelb

Blätter b/9–10, b/15–18, b/23–25, b/32
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,9 x 25,8 cm
Anzahl Notenzeilen 10
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

bräunlich gelb

Blätter b/1–2, b/7–8, b/19–22, b/27, b/30, b/33–35, b/38–48
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,9 x 25,8 cm
Anzahl Notenzeilen 10
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

bräunlich gelb

Blätter b/3–6, b/11–14, b/36–37
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,9 x 25,8 cm
Anzahl Notenzeilen 10
Papierschnitt

oben

Papierqualität

grobkörnig

Papierzustand/-farbe

gelblich

Blätter b/28–29
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,2 cm
Rastralspiegel/TS 18,9 x 25,8 cm
Anzahl Notenzeilen 10
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

bräunlich gelb

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. b/1r unten rechts mit brauner Tinte Besitzvermerk: „Nicolaus Dumba“.

Unterhalb der Akkoladen bei den Taktstrichen wurden mit Bleistift Zahlen eingetragen (unbekannt-0135-a), bei denen es sich um Kopiermarken handelt, die in Zusammenhang mit der Erstellung einer Partiturabschrift stehen.

Lagenzählung/Paginierung autograph

Oben rechts wurden die Lagen von 1–6 mit schwarzbrauner Tinte von Schubert nummeriert.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen von 1–48 mit Bleistift foliiert (unbekannt-0135-b).

Kommentar

Dem überwiegend reinschriftlichen Manuskript müssen heute verlorene Skizzen und Entwürfe vorangegangen sein. Darauf verweisen zur Rasur vorgesehene, dann aber vergessene Korrekturen, Transpositions- und Textfehler sowie Verwechslungen der Systeme. Autographe Bleistifteintragungen zeigen, dass Schubert das Manuskript noch einmal überlesen hat.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Lagenzählung (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Bleistift)
Dumba, Nicolaus Besitzvermerk(e) (Tinte braun)
unbekannt-0135-a Hinweis(e) (Bleistift)
unbekannt-0135-b Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)
unbekannt-0135-e Sonstige (Bleistift)
unbekannt-0135-f Korrekturen (Bleistift)
unbekannt-0135-g Gesangstext (helle Tinte)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-26
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 23. März 1900

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung
Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert [?]
Frühestens 26. Februar 1859 bis spätestens 1881 Im Besitz von Eduard Schneider
bis spätestens ca. 1881 Im Besitz vom Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien [?]
1881 bis 23. März 1900 Im Besitz von Nicolaus Dumba
Kommentar

Die Geschichte der Handschrift bleibt unklar: Eduard Schneider soll das Manuskript Alexander Wheelock Thayer gegeben haben, um einen Verkauf zu initiieren. In noch kürzerer Fassung (5 Lagen) soll es Thayer Heinrich Kreissle von Hellborn gezeigt haben, der das Direktorium der Gesellschaft der Musikfreunde dazu brachte, das Fragment zu erwerben. Johann Herbeck soll dann die 6. Lage des Autographs bei einem Lebensmittelhändler gefunden und von diesem gekauft haben. 1881 erwarb Nicolaus Dumba schließlich das gesamte (weiterhin unvollständige) Manuskript.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. b/1r oben mittig: „Zweyte Handlung.“

[Vorspiel und Szene: „Wo bin ich?Wo bin ich?“]

autographe Einträge

Auf Bl. b/1r oben rechts datiert: „Febr. 1820“. Auf Bl. b/2v mit Bleistift von Schubert eingefügtes Vorzeichen.

Datierungsangaben

Datum Position Text
Februar 1820 Bl. b/1r oben rechts

„Febr. 1820“

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich mit einigen Bleistiftkorrekturen Schuberts

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. b/12v oben mittig: „Aria“ [Arie des Simon: „O könnt’ ich, Allgewaltiger“].

autographe Einträge

Auf Bl. b/12v oben mittig Bleistiftkorrektur der Tempobezeichnung zu „All[egr]o molto“.

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich mit einer größeren Ausstreichung

Eintragungen

Titel/Kopftitel

[Szene: „Weß ist der Klage Stimme“]

autographe Einträge

Auf Bl. b/32r größere Ausstreichung eines gesamten Taktes mit Tinte.

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

Titel/Kopftitel

[Chor: „Sanft und still schläft unser Freund“]

Fremdeinträge

Diverse Bleistifteinträge im Notentext (unbekannt-0135-f).

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

Titel/Kopftitel

[Szene: „So legt ihn in die Blumen“]

Fremdeinträge

Auf Bl. b/45r Ergänzung des Gesangstexts mit heller Tinte (unbekannt-0135-g).

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1820

Beschreibung

Schriftduktus deutlich und fest, überwiegend reinschriftlich

Eintragungen

Titel/Kopftitel

[Arie der Martha: „Hebt mich, der Stürme Flügel“]

Fremdeinträge

Auf Auf Bl. b/47r unten mittig Markierung mit Bleistift (unbekannt-0135-e).

Kommentar

Die Arie bricht in T. 595 unvermittelt nach einem Auftakt ab.

Literatur

  • Kubik, Reinhold: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 10. Lazarus. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2002, S. 11–14.
  • Kubik, Reinhold: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 10. Lazarus. Kassel: Bärenreiter 1987, S. IX–XIII, 204–207.

Zitation

A-Wst, MHc-26 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0135_BT-b als Teil von Gesamtmanuskript GM-0135], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung

2026-06-01T23:10:57.954Z HR

veröffentlicht