A-Wn, Mus.Hs.41542

Manuskript GM-0153
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

Sommer/Herbst 1827 [!]

Datierungskommentar

Die Komposition muss abgeschlossen gewesen sein, als Schubert in seinem Brief an Johann Philipp Neumann vom 16. Oktober 1827 den Erhalt des Honorars quittierte. Ob Schubert das Werk bereits im Sommer oder im Frühherbst fertiggestellt hatte, kann nicht genau bestimmt werden.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält die Notate
  • D 872, 1. Fassung (Zum Eingang)
  • D 872, 1. Fassung (Zum Gloria)
  • D 872, 1. Fassung (Zum Evangelium und Credo)
  • D 872, 1. Fassung (Zum Offertorium)
  • D 872, 1. Fassung (Zum Sanctus)
  • D 872, 1. Fassung (Nach der Wandlung)
  • D 872, 1. Fassung (Zum Agnus Dei)
  • D 872, 1. Fassung (Schlußgesang, T. 1–18)
  • D 872, 1. Fassung (Schlußgesang, T. 19 bis Schluss)
  • D 872, 1. Fassung (Das Gebeth des Herrn)
Vorschau Digitalisat

A-Wn, Mus.Hs.41542

Material

Umfang 10 Blätter
Beschreibung

5 ineinandergelegte Doppelblätter

ursprüngliche Bindung

lose

Bindung

Den losen Blättern liegt ein dunkelbraun marmorierter Umschlag bei (30,7 cm x 24,2 cm), auf dem wahrscheinlich von Max Friedlaender mit Blaustift der Titel „Deutsche Messe“ vermerkt ist. Dem Manuskript liegt zudem ein Brief Schuberts an Johann Philipp Neumann vom 16. Oktober 1827 bei.

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

Die Bll. 1r–2v sowie Bl. 10v sind leer. Die Blattmaße variieren zwischen 31,5–32,0 cm x 23,8–24,2 cm mit Rastralspiegel 26,2–26,7 cm x 19,4 cm (Bll. 3r–8v) sowie 32,8 x 24,6–24,8 cm mit Rastralspiegel 25,6–26,0 cm x 19,4 cm (Bll. 1–2, 9–10). Die Außenseiten (Bl. 1r, 10v) sind stark nachgedunkelt und teils fleckig. Bl. 3r ist besonders rechtsseitig von Tintenklecksen übersät, die untere Ecke des Papiers ist ausgerissen.

Schuberts Niederschrift (Bll. 3r–8v) umfasste vermutlich noch 2 weitere, äußere Doppelblätter, die neben den übrigen Takten des Schlussgesangs und dem Satz „Das Gebet des Herrn“ auch einen Titel enthalten haben könnten. Diese Blätter gingen offenbar früh verloren. Im Auftrag von Ferdinand Schubert wurden die fehlenden Takte und das Schlussstück vermutlich nach 1834, jedoch vor 1845 auf 2 Doppelblättern ergänzt.

Wasserzeichen

Name I-6.Ba – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 3–4, 7–8
Name I-6.Aa – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 5–6

Papier

Blätter 1–2, 9–10
Format quer
Abmessungen 24,6 x 32,8 cm
Rastralspiegel/TS 19,4 x 25,6 cm
Anzahl Notenzeilen 14
Papierschnitt

oben

Papierqualität

etwas dünner

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Blätter 3–8
Format quer
Abmessungen 23,8 x 31,5 cm
Rastralspiegel/TS 19,4 x 26,2 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

sehr fest

Papierzustand/-farbe

dunkelocker mit Grünstich

Eintragungen

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Unten rechts durchgehend von 1–10 mit Bleistift von Bibliothekarshand foliiert.

Kommentar

Der Musik ist jeweils die 1. Strophe des Textes vollständig unterlegt, gefolgt von einem nachgestellten Hinweis auf die Anzahl der Wiederholungen.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarz), Gesangstext (Tinte schwarz), Titel (Tinte schwarz), Korrekturen (Tinte schwarz)
unbekannt-0153-a Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun)
Friedlaender, Max Titel (Blaustift)
Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien
Signatur Mus.Hs.41542
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 1994

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Frühestens 26. Februar 1859 bis spätestens 14. Juni 1889 Im Besitz von Eduard Schneider [?]
Frühestens 14. Juni 1889 bis spätestens 9. Dezember 1932 Im Besitz von Max Friedlaender
9. Dezember 1932 Versteigert bei Leo Liepmannssohn (Kat. 63, Nr. 158) Berlin
Frühestens 9. Dezember 1932 bis spätestens 16. November 1961 Im Besitz von Robert Ammann
16. November 1961 Versteigert bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Kat. 554, Nr. 184) Marburg
16. November 1961 bis 30. November 1978 Im Besitz von Otto Kallir New York
30. November 1978 bis 1994 Im Besitz von Eva Marie Kallir
Kommentar

Die Handschrift war der AGA unbekannt.

Notate

Notat-Differenzierung

Es handelt sich um eine unvollständige autographe Partitur ohne Titelseite, die von einem nicht identifizierten Kopisten (unbekannt-0153-a) auf Grundlage der 2. Fassung vervollständigt wurde (Bll. 9r–10r: Ende der Nr. 8 „Schlußgesang“ und „Das Gebet des Herrn“).

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Sommer/Herbst 1827 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit diversen Korrekturen, Streichungen und Rasuren

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 3r oben mittig: „1. Zum Eingang.“

autographe Einträge

Auf Bl. 3v hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 3mahl wiederhohlt.“

Fremdeinträge

Auf Bl. 3r nahm Schubert in der 2. Akkolade eine größere Ausstreichung vor. Für die Korrektur verlängerte er die Notenlinien der 1. Akkolade um einen Takt über das ursprüngliche Rastral hinaus und schrieb zudem vor die Ausstreichung in der 2. Akkolade einen weiteren Takt.

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Sommer/Herbst 1827 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 3v mittig: „2. Zum Gloria.“

autographe Einträge

Auf Bl. 4r hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 1mahl wiederhohlt.“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Sommer/Herbst 1827 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit diversen Korrekturen, Streichungen und Rasuren

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 4v oben mittig: „3.Zum Evangelium und Credo“.

autographe Einträge

Auf Bl. 5r hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird | 3mahl | wiederhohlt.“

Auf Bl. 4v nahm Schubert in der 2. Akkolade eine größere Ausstreichung vor. Für die Korrektur verlängerte er die Notenlinien um einen Takt über das ursprüngliche Rastral hinaus.

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Sommer/Herbst 1827 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit diversen Korrekturen, Streichungen und Rasuren

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 5r mittig: „4. Zum Offertorium.“

autographe Einträge

Auf Bl. 5v hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 2mahl | wiederhohlt.“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Sommer/Herbst 1827 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit diversen Rasuren

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 5v mittig: „5. Zum Sanctus.“

autographe Einträge

Auf Bl. 6r hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 1mahl | wiederhohlt.“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Sommer/Herbst 1827 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit diversen Rasuren

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 6v oben mittig: „6. Nach der Wandlung.“

autographe Einträge

Auf Bl. 7r hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 1mahl wiederhohlt.“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Sommer/Herbst 1827 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 7v oben mittig: „7. Zum Agnus Dei.“

autographe Einträge

Auf Bl. 8r hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 3mahl wiederhohlt.“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / unvollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Sommer/Herbst 1827 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 8r mittig: „8. Schlußgesang.“

Klassifikation Abschrift / Reinschrift / Partitur / unvollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Frühestens 1835 bis spätestens 1844 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen Kopistenabschrift

Eintragungen

autographe Einträge

Auf Bl. 9r unten mittig: „Ende der Messe.“ (unbekannt-0153-a)

Klassifikation Abschrift / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Frühestens 1835 bis spätestens 1844 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen Kopistenabschrift

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 9v oben mittig: „Das Gebeth des Herrn.“ (unbekannt-0153-a)

autographe Einträge

Auf Bl. 10r mittig unter dem Notentext: „Wird dreymahl wiederhohlt.“ (unbekannt-0153-a)

Literatur

  • Kube, Michael: Neue Schubert-Ausgabe. Serie I: Kirchenmusik. Band 6. „Deutsche Messe“ / Deutsche Trauermesse. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2002, S. 9–20.
  • Kube, Michael: Neue Schubert-Ausgabe. Serie I: Kirchenmusik. Band 6. „Deutsche Messe“ / Deutsche Trauermesse. Kassel: Bärenreiter 2001, S. XIII–XIV, 121–124.

Zitation

A-Wn, Mus.Hs.41542 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0153_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0153], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung