| Manuskript | GM-0153 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
Die Komposition muss abgeschlossen gewesen sein, als Schubert in seinem Brief an Johann Philipp Neumann vom 16. Oktober 1827 den Erhalt des Honorars quittierte. Ob Schubert das Werk bereits im Sommer oder im Frühherbst fertiggestellt hatte, kann nicht genau bestimmt werden. |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Enthält die Notate |
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| Umfang | 10 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
5 ineinandergelegte Doppelblätter |
| ursprüngliche Bindung |
lose |
| Bindung |
Den losen Blättern liegt ein dunkelbraun marmorierter Umschlag bei (30,7 cm x 24,2 cm), auf dem wahrscheinlich von Max Friedlaender mit Blaustift der Titel „Deutsche Messe“ vermerkt ist. Dem Manuskript liegt zudem ein Brief Schuberts an Johann Philipp Neumann vom 16. Oktober 1827 bei. |
| Strukturelle Besonderheiten |
Die Bll. 1r–2v sowie Bl. 10v sind leer. Die Blattmaße variieren zwischen 31,5–32,0 cm x 23,8–24,2 cm mit Rastralspiegel 26,2–26,7 cm x 19,4 cm (Bll. 3r–8v) sowie 32,8 x 24,6–24,8 cm mit Rastralspiegel 25,6–26,0 cm x 19,4 cm (Bll. 1–2, 9–10). Die Außenseiten (Bl. 1r, 10v) sind stark nachgedunkelt und teils fleckig. Bl. 3r ist besonders rechtsseitig von Tintenklecksen übersät, die untere Ecke des Papiers ist ausgerissen. Schuberts Niederschrift (Bll. 3r–8v) umfasste vermutlich noch 2 weitere, äußere Doppelblätter, die neben den übrigen Takten des Schlussgesangs und dem Satz „Das Gebet des Herrn“ auch einen Titel enthalten haben könnten. Diese Blätter gingen offenbar früh verloren. Im Auftrag von Ferdinand Schubert wurden die fehlenden Takte und das Schlussstück vermutlich nach 1834, jedoch vor 1845 auf 2 Doppelblättern ergänzt. |
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| Name | I-6.Ba – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 3–4, 7–8 |
| Name | I-6.Aa – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 5–6 |
| Blätter | 1–2, 9–10 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 24,6 x 32,8 cm |
| Rastralspiegel/TS | 19,4 x 25,6 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 14 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
etwas dünner |
| Papierzustand/-farbe |
bräunlich |
| Blätter | 3–8 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23,8 x 31,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 19,4 x 26,2 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
sehr fest |
| Papierzustand/-farbe |
dunkelocker mit Grünstich |
| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Unten rechts durchgehend von 1–10 mit Bleistift von Bibliothekarshand foliiert. |
|---|---|
| Kommentar |
Der Musik ist jeweils die 1. Strophe des Textes vollständig unterlegt, gefolgt von einem nachgestellten Hinweis auf die Anzahl der Wiederholungen. |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarz), Gesangstext (Tinte schwarz), Titel (Tinte schwarz), Korrekturen (Tinte schwarz) |
| unbekannt-0153-a | Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun) |
| Friedlaender, Max | Titel (Blaustift) |
| Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| Institution | Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien |
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| Signatur | Mus.Hs.41542 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | 1994 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 | Im Besitz von Ferdinand Schubert | |
| Frühestens 26. Februar 1859 bis spätestens 14. Juni 1889 | Im Besitz von Eduard Schneider [?] | |
| Frühestens 14. Juni 1889 bis spätestens 9. Dezember 1932 | Im Besitz von Max Friedlaender | |
| 9. Dezember 1932 | Versteigert bei Leo Liepmannssohn (Kat. 63, Nr. 158) | Berlin |
| Frühestens 9. Dezember 1932 bis spätestens 16. November 1961 | Im Besitz von Robert Ammann | |
| 16. November 1961 | Versteigert bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Kat. 554, Nr. 184) | Marburg |
| 16. November 1961 bis 30. November 1978 | Im Besitz von Otto Kallir | New York |
| 30. November 1978 bis 1994 | Im Besitz von Eva Marie Kallir |
Die Handschrift war der AGA unbekannt.
| Notat-Differenzierung |
Es handelt sich um eine unvollständige autographe Partitur ohne Titelseite, die von einem nicht identifizierten Kopisten (unbekannt-0153-a) auf Grundlage der 2. Fassung vervollständigt wurde (Bll. 9r–10r: Ende der Nr. 8 „Schlußgesang“ und „Das Gebet des Herrn“). |
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Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit diversen Korrekturen, Streichungen und Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 3r oben mittig: „1. Zum Eingang.“ |
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| autographe Einträge |
Auf Bl. 3v hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 3mahl wiederhohlt.“ |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 3r nahm Schubert in der 2. Akkolade eine größere Ausstreichung vor. Für die Korrektur verlängerte er die Notenlinien der 1. Akkolade um einen Takt über das ursprüngliche Rastral hinaus und schrieb zudem vor die Ausstreichung in der 2. Akkolade einen weiteren Takt. |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 3v mittig: „2. Zum Gloria.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 4r hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 1mahl wiederhohlt.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit diversen Korrekturen, Streichungen und Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 4v oben mittig: „3.Zum Evangelium und Credo“. |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 5r hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird | 3mahl | wiederhohlt.“ Auf Bl. 4v nahm Schubert in der 2. Akkolade eine größere Ausstreichung vor. Für die Korrektur verlängerte er die Notenlinien um einen Takt über das ursprüngliche Rastral hinaus. |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit diversen Korrekturen, Streichungen und Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 5r mittig: „4. Zum Offertorium.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 5v hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 2mahl | wiederhohlt.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit diversen Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 5v mittig: „5. Zum Sanctus.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 6r hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 1mahl | wiederhohlt.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit diversen Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 6v oben mittig: „6. Nach der Wandlung.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 7r hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 1mahl wiederhohlt.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 7v oben mittig: „7. Zum Agnus Dei.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 8r hinter dem Schlussstrich des Satzes: „Wird 3mahl wiederhohlt.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / unvollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Niederschrift mit wenigen Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 8r mittig: „8. Schlußgesang.“ |
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Klassifikation![]() |
Abschrift / Reinschrift / Partitur / unvollständig |
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| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Frühestens 1835 bis spätestens 1844 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen Kopistenabschrift |
| autographe Einträge |
Auf Bl. 9r unten mittig: „Ende der Messe.“ (unbekannt-0153-a) |
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Klassifikation![]() |
Abschrift / Reinschrift / Partitur / vollständig |
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| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Frühestens 1835 bis spätestens 1844 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen Kopistenabschrift |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 9v oben mittig: „Das Gebeth des Herrn.“ (unbekannt-0153-a) |
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| autographe Einträge |
Auf Bl. 10r mittig unter dem Notentext: „Wird dreymahl wiederhohlt.“ (unbekannt-0153-a) |
A-Wn, Mus.Hs.41542 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0153_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0153], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].
| Datum | Benutzer:in | Beschreibung |
|---|---|---|
| 2025-02-04T14:24:34.444Z | HR |
in Bearbeitung |