| Manuskript | GM-0154 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
Die Komposition muss abgeschlossen gewesen sein, als Schubert in seinem Brief an Johann Philipp Neumann vom 16. Oktober 1827 (siehe GM-0153_BT-a) den Erhalt des Honorars quittierte. Die für Neumann angefertigte Reinschrift dürfte ihm kurz zuvor zugegangen sein. Ob Schubert das Werk bereits im Sommer oder im Frühherbst fertiggestellt hatte und wann die Reinschrift entstand, kann nicht genau bestimmt werden. |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Enthält die Notate |
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| Umfang | 20 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
5 ineinandergelegte Doppelblätter + 2 ineinandergelegte Doppelblätter + 3 ineinandergelegte Doppelblätter (3 geheftete Lagen) |
| ursprüngliche Bindung |
geheftet (die 3 inneren Doppelblätter der Lage 1 haben sich gelöst) |
| Bindung |
Das Manuskript, das in einer schwarzen Bibliotheksmappe aufbewahrt wird, liegt heute lose in einem braunen Kartonumschlag, mit dem es früher offenbar verbunden war. Auf dem vorderen Deckel ist mit schwarzer Tinte notiert: „Handschriften von Franz Schubert. | II. Kirchenmusik Nro. 2. | Deutsche Messe. | Text von Neumann. | Gemischter Chor, Harmoniemusik, Orgel.“ sowie von derselben Hand der Zusatz „Nottebohm S. 227“ (unbekannt-0154-d). |
| Zustand |
Alle Ränder sind beschnitten, was teilweise leichten Textverlust zur Folge hatte (siehe die Stimmenbezeichnung auf den Bll. 7v, 13v, 15v). |
| Strukturelle Besonderheiten |
Die Maße des Rastralspiegels variieren in der Breite zwischen 18,3–18,7 cm (Bll. 1–10). Die repräsentative Reinschrift umfasst weder Titelblatt noch Gesamttitel. Das mutmaßlich auch als Umschlag genutzte Titelblatt, das neben der Werkbezeichnung auch mit Schuberts eigenhändiger Signatur versehen gewesen sein dürfte, ging offenbar schon früh verloren. |
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| Name | III-2.Ba – Anton Kiesling & Sohn |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1–2, 4, 7, 9–16, 19–20 |
| Name | III-3 |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 3, 8 |
| Name | III-2.Aa – Anton Kiesling & Sohn |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 5–6 |
| Name | III-3.Aa – Anton Kiesling & Sohn |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 17–18 |
| Blätter | 1–10 |
|---|---|
| Format | hoch |
| Abmessungen | 29,8 x 23,4 cm |
| Rastralspiegel/TS | 25,6 x 18,3 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
rundum |
| Papierqualität |
fest |
| Papierzustand/-farbe |
ockerbraun |
| Blätter | 11–20 |
|---|---|
| Format | hoch |
| Abmessungen | 29,9 x 23,4 cm |
| Rastralspiegel/TS | 25,8 x 19 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
rundum |
| Papierqualität |
fest |
| Papierzustand/-farbe |
ockerbraun |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r oben rechts mit brauner Tinte: „Partitur.“ (unbekannt-0154-a). In den zwei unteren rastrierten Systemen mit schwarzer Tinte der Besitzvermerk: „Eigenthum des Verlegers | Wien 1870 bei J. P. Gotthard [Bohumil Pazdirek]“. Zu Beginn jedes Satzes, neben dem Kopftitel, sind mit brauner Tinte Metronomangaben notiert, die wahrscheinlich von Johann Philipp Neumann stammen, aber wohl auf Schubert zurückgehen. Auf Bl. 20v, am rechten Rand vertikal zur Akkolade, von Ferdinand Schubert mit schwarzer Tinte die Bemerkung: „Daß diese religiösen Lieder Komposition und eigne Hand meines Bruders | Franz Schubert und auf Aufforderung des weil. H. Prof. Neumann für ihn ge- | schrieben worden sind, bestätige ich mit meiner eigenhändigen Unterschrift. | Wien, am 29. März 1853 Ferd. Schubert mp | Direktor der k. k. Normalhaupt- u. Unter- | Realschule.“ |
|---|---|
| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen durchgehend von 1–20 mit Bleistift foliiert (unbekannt-0154-b). Eine ältere Paginierung von 1–14 mit lilafarbenem Stift findet sich auf den Bll. 1r, 2r und 9r–20r (unbekannt-0154-c). |
| Kommentar |
Der Musik ist jeweils die 1. Strophe des Textes vollständig unterlegt, gefolgt von einem nachgestellten Hinweis auf die Anzahl der Wiederholungen. |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun) |
| Gotthard, Johann Peter | Besitzvermerk(e) (Tinte schwarz) |
| Neumann, Johann Philipp | Hinweis(e) (Tinte braun) |
| Schubert, Ferdinand | Zertifikat/Vidimation (Tinte schwarz) |
| unbekannt-0154-a | Hinweis(e) (Tinte braun) |
| unbekannt-0154-b | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| unbekannt-0154-c | Blatt-/Seitenzählung (lila Stift) |
| unbekannt-0154-d | Titel (Tinte schwarz) |
| Johann Peter Gotthard | Stechereintragungen (Bleistift) |
| Institution | Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien |
|---|---|
| Signatur | MH-14 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | Frühestens 23. März 1900 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| Frühestens 16. Oktober 1827 bis 3. Oktober 1849 | Im Besitz von Johann Philipp Neumann | |
| 3. Oktober 1849 bis 1870 | Im Besitz von Karl Neumann | |
| 1870 bis spätestens 1894 | Im Besitz von Johann Peter Gotthard [?] | Wien |
| Mindestens 1895 bis 23. März 1900 | Im Besitz von Nicolaus Dumba |
Die Handschrift diente der Erstausgabe im Jahre 1870 bei Johann Peter Gotthard in Wien als Vorlage.
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer repräsentativen Reinschrift mit wenigen sauber ausgeführten Rasuren und Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben mittig: „1. Zum Eingang.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 2v unten mittig: „Wird 3mahl wiederhohlt.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer repräsentativen Reinschrift mit wenigen sauber ausgeführten Rasuren und Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 3r oben mittig: „2. Zum Gloria.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 4v unten mittig: „Wird 1mahl wiederhohlt.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer repräsentativen Reinschrift mit wenigen sauber ausgeführten Rasuren und Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 5r oben mittig: „3.Zum Evangelium u. Credo.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 7r unten mittig: „Wird 3mahl wiederhohlt.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer repräsentativen Reinschrift mit wenigen sauber ausgeführten Rasuren und Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 7v oben mittig: „4. Zum Offertorium“. |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 8v unten mittig: „Wird 2mahl wiederhohlt.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer repräsentativen Reinschrift mit wenigen sauber ausgeführten Rasuren und Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 9r oben mittig: „5. Zum Sanctus“. |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 10v unten mittig: „Wird 1mahl wiederhohlt.“ |
| Fremdeinträge |
Winzige Stechereintragungen mit Bleistift auf Bl. 9 (T. 5), auf Bl. 9v (T. 11) und Bl. 10r (T. 17). |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer repräsentativen Reinschrift mit einer durch umfangreiche Rasuren vorgenommenen Korrektur (T. 7–8) |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 11r oben mittig: „6. Nach der Wandlung.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 13r unten mittig: „Wird 1mahl wiederhohlt.“ |
| Fremdeinträge |
Winzige Stechereintragungen mit Bleistift auf Bl. 9 (T. 5), auf Bl. 9v (T. 11) und Bl. 10r (T. 17). |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer repräsentativen Reinschrift mit wenigen sauber ausgeführten Rasuren und Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 13v oben mittig: „7. Zum Agnus Dei.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 15r unten mittig: „Wird 3mahl wiederhohlt.“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer/Herbst 1827 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer repräsentativen Reinschrift mit wenigen sauber ausgeführten Rasuren und Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 15v oben mittig: „8. Schlußgesang.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 18v unten mittig: „Ende der Messe.“ |
| Fremdeinträge |
Winzige Stechereintragungen mit Bleistift auf Bl. 16v (nach T. 11), auf Bl. 17r (nach T. 15), auf Bl. 17v (nach T. 19), auf Bl. 18r (nach T. 23) und auf Bl. 18v (nach T. 28). |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
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| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Frühestens 1835 bis spätestens 1844 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer repräsentativen Reinschrift mit wenigen sauber ausgeführten Rasuren und Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 19r oben mittig: „Das Gebeth des Herrn.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 20v unten mittig: „Wird 3mahl wiederhohlt.“ |
A-Wst, MH-14 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0154_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0154], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].
| Datum | Benutzer:in | Beschreibung |
|---|---|---|
| 2025-02-04T14:24:34.444Z | HR |
in Bearbeitung |