A-Wn, Mus.Hs.41628

Manuskript GM-0158
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

25. Juli 1815

Datierungskommentar

drei autographe Datierungen vom selben Datum

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält die Notate
  • D 237, 1. Fassung
  • D 238
  • D 236
Vorschau Digitalisat

A-Wn, Mus.Hs.41628

Material

Umfang 2 Blätter
Beschreibung

1 Doppelblatt

Bindung

lose

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

Die Maße des Rastralspiegels variieren zwischen 19,5–19,6 x 25,3–25,4 cm.

Wasserzeichen

Name II-4.Ba – Kiesling
Vorkommen Bll. 1–2

Papier

Blätter 1–2
Format quer
Abmessungen 23,3 x 31,3 cm
Rastralspiegel/TS 19,6 x 25,4 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

mitteldick

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben rechts mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „39“. Auf Bl. 1r oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „37“, unten links mit schwarzer Tinte Johann Wolfs Liedzählung „12“.

Auf Bl. 1v oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „38“, unten links mit schwarzer Tinte Wolfs Liedzählung „13“. Auf den Bll. 1r und 1v jeweils in der unteren rechten Ecke unleserliche Bleistiftnotizen (unbekannt-0158-a).

Auf Bl. 2v oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „39“, unten links mit schwarzer Tinte Wolfs Liedzählung „14“.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun), Gesangstext (Tinte braun), Titel (Tinte braun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte braun), Korrekturen (Tinte braun)
Schubert, Ferdinand Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun)
Anton Diabelli und Compagnie Manuskriptnummerierung (Rötel)
Spina, Carl Anton Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun)
Wolf, Johann Manuskriptnummerierung (Tinte schwarz), Hinweis(e) (Tinte schwarz)
unbekannt-0158-a Sonstige (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien
Signatur Mus.Hs.41628
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Juni 1996

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert [?]
29. November 1829 bis ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie [?] Wien
ca. 1852 bis ca. 1872 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] Wien
ca. 1872 bis ca. 1876 Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] Wien
ca. 1876 bis ca. 1945 Im Besitz von August Cranz [Verlag] Wien
ca. 1945 bis spätestens 1948 Im Besitz von Alwin Henry Cranz
Mindestens 1949 bis spätestens 4. Dezember 1972 Im Besitz von Heinrich Eisemann London
Mindestens Dezember 1972 bis spätestens 6. Dezember 1991 Im Besitz von Max Josef Mannheim (nach dessen Tod im Besitz der Familie) London
6. Dezember 1991 Versteigert bei Sotheby’s (Auktionskat., Lot 17) London
3.–4. Dezember 1992 Versteigert bei Sotheby’s (Auktionskat., Lot 607) London
1.–2. Dezember 1993 Versteigert bei Sotheby’s (Auktionskat., Lot 497) London
2. Dezember 1993 bis Juni 1996 Im Besitz von Hans Peter Wertitsch Wien
Kommentar

Das Manuskript gelangte über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von Alwin Henry Cranz, spätestens anlässlich der Teilung des Nachlasses zwischen Alwin Henry Cranz (Wien) und William Albert Cranz (Brüssel) im Jahr 1945/46.

Notate

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

25. Juli 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Weitere Nummerierung(en)
  • Ferdinand 39
  • Diabelli 37
  • Wolf 12
Beschreibung

Schriftduktus einer eiligen ersten Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen bzw. Durchstreichungen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Abends unter der Linde. Kosegarten.“

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Den 25. July 1815 | Franz Schubert mpia“.

Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die 3 Folgestrophen notierte Schubert im Anschluss an den Notentext.

Fremdeinträge

Über der Tempobezeichnung auf Bl. 1r von Carl Anton Spina mit schwarzbrauner Tinte: „nicht gest[ochen]“.

Auf Bl. 1r links am Rand, vertikal zur Akkolade, mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Im Repertorium ist noch verzeichnet: | Abend (Der) Text von Matthisson | Abend (Der) dto “ [von] Hölty, erschien als op. 118 N 2 bei | A. O. Witzendorf | Abend Dichter unbekannt, das, obwohl sehr wenige Hefte | Autograph vide N 57 Abth. I“. Auf Bl. 1r rechts am Rand, vertikal zur Akkolade: „Es soll dasselbe Lied in erster Bearbeitung vom 24/7 1815 | (laut Repertorium) vorhanden sein. | Eine Copie (respect. Reinschrift) von Fr. Schubert’s | Hand vide N 12 aus der Sammlung (Fr. Schubert’scher Lieder) | dessen Bruders Ferdinand herrührend. Abth. IV“.

Datierungsangaben

Datum Position Text
25. Juli 1815 Bl. 1r oben rechts

„Den 25. July 1815 | Franz Schubert mpia“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

25. Juli 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Weitere Nummerierung(en)
  • Diabelli 38
  • Wolf 13
Beschreibung

Schriftduktus einer eiligen ersten Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen bzw. Durchstreichungen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1v oben mittig: „Die Mondnacht. [Hölt[y]] Kosegarten.“

autographe Einträge

Auf Bl. 1v oben rechts datiert: „Den 25. July 1815“.

Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die 3 Folgestrophen notierte Schubert auf Bl. 2r im Anschluss an den Notentext.

Fremdeinträge

Über der Tempobezeichnung auf Bl. 1v von Carl Anton Spina mit schwarzbrauner Tinte: „nicht gest[ochen]“.

Auf Bl. 1v links am Rand, vertikal zur Akkolade, mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Im Repertorium sind noch verzeichnet: | Der Mondabend, Text von Ermin, erschien[en] als op. 131 bei A. O. Witzendorf | An den Mond. Text von Göthe. Autograph nicht vorhanden | An den Mond Derselbe Text, erschien[en] sub Nachlaß 47 N 5, Verl. | N 8836. Das Autograph vide N 8 Abth. II [Vide-Zeichen]“. Auf Bl. 1v rechts am Rand, vertikal zur Akkolade: „[Vide-Zeichen] An den Mond, Dichter u. Text im Repertorium nicht ersichtlich. Autograph vide N 26 Abth. I | An den Mond in einer Herbstnacht, Text von Schreiber, erschien sub Nachlaß | 18 N 2 Verl. N 4018 [doppeltes Vide-Zeichen]“. Auf Bl. 1v unten mittig: „Eine Copie (respect. Reinschrift) von Fr. Schubert’s Hand vide N 11 Abth. IV“.

Auf Bl. 2r rechts am Rand, vertikal zur Akkolade: „[doppeltes Vide-Zeichen] Mondenschein, Text von Schober, für 2 Tenore u. 3 Bäße mit | Piano, erschien[en] als op. 102 Verl. N 3181. Autograph dürfte bei Al. Fuchs sein | An den Mond, Text von Hölty, erschien als op. 57 N 3 Verl. N 4098. Das | Autograph dürfte bei Landsberg (ohne Datum) sich befinden.“

Datierungsangaben

Datum Position Text
25. Juli 1815 Bl. 1v oben rechts

„Den 25. July 1815“

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

25. Juli 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Weitere Nummerierung(en)
  • Diabelli 39
  • Wolf 14
Beschreibung

Schriftduktus einer eiligen ersten Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen bzw. Durchstreichungen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 2v oben mittig: „Das Abendroth. Kosegarten | [Zweystimmig] Dreystimmig sowohl [entweder] mit als [oder] ohne Begleitung“.

autographe Einträge

Auf Bl. 2v oben rechts datiert und signiert: „Den 25. July 1815“.

Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die 8 Folgestrophen notierte Schubert im Anschluss an den Notentext.

Fremdeinträge

Über der Tempobezeichnung auf Bl. 2v von Carl Anton Spina mit schwarzbrauner Tinte: „nicht gestochen“, daneben: „op. 118 No 6.“

Auf Bl. 2v links am Rand, vertikal zur Akkolade, mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Unter der Aufschrift: | Im Abendroth erschien | ein Lied sub Nachlaß 20 | N 1 Verl. N 4268“. Auf Bl. 2v rechts am Rand, vertikal zur Akkolade: „Unter der Aufschrift: Abendröthe | erschien ein Lied als Nachl. 7 N 3 Verl. N. 3704 | Das Abendroth, Gedicht von Schreiber: ‚Du heilig | glühend Abendroth‘ ein Lied als op. 173 N 6 V. N. 19179“.

Auf Bl. 2v unten rechts: „Eine Copie (respect. Reinschrift) | von Fr. Schubert’s Hand | vide N 13 aus der Sammlung | dessen Bruders Ferdinand | herrührend. Abth. IV“.

Datierungsangaben

Datum Position Text
25. Juli 1815 Bl. 2v oben rechts

„Den 25. July 1815.“

Literatur

  • Berke, Dietrich: Neue Schubert-Ausgabe. Serie III: Mehrstimmige Gesänge. Band 2/Teil a. Mehrstimmige Gesänge für gemischte Stimmen. Kassel: Bärenreiter 1996, S. XV–XVI.
  • Berke, Dietrich und Kube, Michael: Neue Schubert-Ausgabe. Serie III: Mehrstimmige Gesänge. Band 2/Teil b. Mehrstimmige Gesänge für gemischte Stimmen. Kassel: Bärenreiter 2006, S. 399.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2013, S. 190–191, 196.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kassel: Bärenreiter 2009, S. XXVII, 250–252.

Zitation

A-Wn, Mus.Hs.41628 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0158_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0158], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

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Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

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