| Manuskript | GM-0160 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
Februar 1821 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Enthält die Notate |
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| Umfang | 10 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
4 ineinandergelegte Doppelblätter + 1 Doppelblatt |
| Bindung |
lose |
| Zustand |
Die Bll. 1r und 10v sind stark nachgedunkelt, Bl. 10 hat ein Brandloch mit Verfärbungen auf den Bll. 8v, 9r, 9v. Das Manuskript weist mittig eine vertikale Knickspur auf. |
| Strukturelle Besonderheiten |
Die Blattmaße variieren zwischen 29,5–29,8 cm x 23,8–24 cm, die Breite des Rastralspiegels zwischen 25–25,2 cm. Bl. 10v ist leer. |
|---|
| Name | II-6.Bc – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1–8 |
| Name | II-6.Bb – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 9–10 |
| Blätter | 1–10 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23,8 x 29,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 19,6 x 25 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
mittelfest |
| Papierzustand/-farbe |
gelblich bis bräunlich |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r oben rechts, unterhalb von Schuberts Signatur, mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „142“. Auf Bl. 1r am linken Rand, vertikal zur Akkolade, mit brauner Tinte von Carl Anton Spina: „Eigenthum der Verlagshandlung | C. A. Spina“ sowie unten links: „Hochformat Partitur Stimmen | ausgestochen 16 Platten [Zahl korrigiert]“, rechts davon die Zahl „26.“ Unten mittig die Stichplattennummer „16509“ [5 korr. aus 4], darüber die Zahl „36“, unten rechts die Angabe: „Herr Eglmeyer f 2.-“. Auf Bl. 10v oben rechts erneut die Verlagsnummer mit Bleistift: „16509“ (unbekannt-160-a). |
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| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen moderne bibliothekarische Paginierung von 3–19 mit Bleistift auf den Recto-Seiten, beginnend auf Bl. 2r. |
| Verlagsnummer(n) | 16509 |
| Kommentar |
Im Jahr 1857 fand der Leiter des Wiener Männergesang-Vereins Johann von Herbeck das Manuskript im Archiv von Diabellis Nachfolger Carl Anton Spina und veranlasste den Druck, wobei die Handschrift als Stichvorlage für die Erstausgabe bei C. A. Spina im Jahr 1858 diente (siehe auch die Stechereintragungen). |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte dunkelbraun), Gesangstext (Tinte dunkelbraun), Titel (Tinte dunkelbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte dunkelbraun), Korrekturen (Tinte dunkelbraun, Tinte braun), Revision (Bleistift, Rötel) |
| Schubert, Ferdinand | Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun) |
| Wienbibliothek im Rathaus | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| Spina, Carl Anton | Besitzvermerk(e) (Tinte braun), Hinweis(e) (Tinte braun), Manuskriptnummerierung (Tinte braun), Sonstige (Tinte braun) |
| unbekannt-160-a | Sonstige (Bleistift) |
| unbekannt-160-b | Stechereintragungen (Bleistift) |
| unbekannt-160-c | Revision (Rötel) |
| unbekannt-160-d | Sonstige (Bleistift) |
| Institution | Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien |
|---|---|
| Signatur | MHc-15803 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | 17. Juni 1992 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis spätestens ca. 1830 | Im Besitz von Ferdinand Schubert | |
| Mindestens ca. 1830 bis ca. 1852 | Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie | Wien |
| ca. 1852 bis ca. 1872 | Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] | Wien |
| ca. 1872 bis ca. 1876 | Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] | Wien |
| ca. 1876 bis ca. 1945 | Im Besitz von August Cranz [Verlag] | Wien |
| ca. 1945 bis mindestens 1948 | Im Besitz von Alwin Henry Cranz | |
| Frühestens 1948 bis 10./11. Mai 1991 | Im Besitz von Herbert Albrecht | Rheinfelden |
| 10.–11. Mai 1991 | Versteigert bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Kat. 65 bzw. 650, Nr. 219, mit Erasmushaus, Basel) | Marburg |
| 11. Mai 1991 bis 17. Juni 1992 | Im Besitz von Hans Peter Wertitsch | Wien |
Das Manuskript gelangte über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von Alwin Henry Cranz, spätestens anlässlich der Teilung des Nachlasses zwischen Alwin Henry Cranz (Wien) und William Albert Cranz (Brüssel) im Jahr 1945/46. Zu einem unbekannten Zeitpunkt kam es dann in die Sammlung von Herbert Albrecht.
| Notat-Differenzierung |
Die Handschrift weist großflächige Kürzungen und zahlreiche Revisionen mit Rötel, etwas hellerer Tinte sowie Rasuren auf. Hieraus ergibt sich eine gekürzte Fassung, die als zweites Notat erfasst wurde. |
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Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Februar 1821 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Weitere Nummerierung(en) |
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| Beschreibung |
Reinschrift der ungekürzten Fassung (173 Takte) mit gelegentlichen Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben mittig: „Gesang der Geister über den Wassern | Göthe.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Febr. 1821 Frz. Schubert mpia“. Auf Bl. 10v am Ende nach dem Schlussstrich: „Fine“. |
| Fremdeinträge |
Sticheinteilung für den Partiturdruck mit Bleistift im gesamten Manuskript (unbekannt-160-b): zum einen die Seitenzahlen durch entsprechende Ziffern (3–19), zum anderen die Akkoladeneinteilung durch Striche (einen für die jeweils 1. Akkolade, zwei – häufig samt der Zahl „2“ – für die 2. Akkolade auf der jeweiligen Seite). Die mit Bleistift geschriebenen kleinen Ziffern unterhalb der Akkoladen (1–52) entsprechen dem Seitenfall der Abschrift von Witteczek-Spaun (unbekannt-160-d). |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| Februar 1821 | Bl. 1r oben rechts |
„Febr. 1821 Frz. Schubert mpia“ |
Klassifikation![]() |
Teilautograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Februar 1821 |
| Datierungskommentar |
Der Zeitpunkt und die Motivation der Revision sind unbekannt. |
| Weitere Nummerierung(en) |
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| Beschreibung |
Die gekürzte Fassung (112 Takte) entspricht der Revision mit Rötel. Die Modifikationen an den Anschlussstellen mit Rötel, Tinte oder per Rasur sowie die diversen Vide-Vermerke sind autograph und stammen von Franz Schubert. So ist nicht auszuschließen, dass auch die Streichungen auf ihn zurückgehen. |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben mittig: „Gesang der Geister über den Wassern | Göthe.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Febr. 1821 Frz. Schubert mpia“. Auf Bl. 10v am Ende nach dem Schlussstrich: „Fine“. |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r kennzeichnet ein Bleistifteintrag über T. 7 den Beginn der gekürzten Fassung: „Anfang“ (unbekannt-160-e). T. 1–6 sind dementsprechend mit Rötel durchgestrichen (unbekannt-160-c). Im Abgleich mit der ungekürzten Fassung ist die Revision durch Streichungen mit Rötel etwa um ein Drittel reduziert. |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| Februar 1821 | Bl. 1r oben rechts |
„Febr. 1821 Frz. Schubert mpia“ |
A-Wst, MHc-15803 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0160_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0160], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].
| Datum | Benutzer:in | Beschreibung |
|---|---|---|
| 2025-02-04T14:24:34.444Z | HR |
in Bearbeitung |