A-Wn, Mus.Hs.43946

Manuskript GM-0168
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

Frühjahr 1816 [!]

Datierungskommentar

Das Manuskript ist unsigniert und undatiert, es enthält lediglich Johann Wolfs Angabe zur Datierung der Komposition, die aber möglicherweise von der verschollenen ersten Niederschrift übernommen wurde. Die Reinschriften selbst stammen wohl vom Frühjahr 1816.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält die Notate
  • D 233
  • D 221
Vorschau Digitalisat

A-Wn, Mus.Hs.43946

Material

Umfang 1 Blatt
Beschreibung

1 Einzelblatt

Bindung

lose

Lagenstruktur

Wasserzeichen

Name I-1.B – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bl. 1

Papier

Blätter 1
Format quer
Abmessungen 23 x 30 cm
Rastralspiegel/TS 18,4 x 25,4 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben

Papierqualität

ziemlich dünn

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben links Anton Diabellis Zählung mit Rötel „177“ sowie in der oberen linken Ecke Umnummerierung mit Rotstift „41“, unten links mit schwarzer Tinte Johann Wolfs Liedzählung „14“.

Auf Bl. 1v oben links Anton Diabellis Zählung mit Rötel „178“ sowie in der oberen linken Ecke Umnummerierung mit Rotstift „42“, daneben mit Bleistift ein Stern (unbekannt-0168-a), unten links mit schwarzer Tinte Johann Wolfs Liedzählung „15“.

Auf Bl. 1v oben rechts mit Bleistift: „Franz Schubert“ (unbekannt-0168-b).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun)
Diabelli, Anton Manuskriptnummerierung (Rötel)
Anton Diabelli und Compagnie Manuskriptnummerierung (Rotstift)
Spina, Carl Anton Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun)
Wolf, Johann Manuskriptnummerierung (Tinte schwarz), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarz), Hinweis(e) (Tinte schwarz)
unbekannt-0168-a Sonstige (Bleistift)
unbekannt-0168-b Hinweis(e) (Bleistift)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien
Signatur Mus.Hs.43946
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 23. Mai 2007

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens ca. 1830 bis ca. 1852 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie Wien
ca. 1852 bis ca. 1872 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] Wien
ca. 1872 bis ca. 1876 Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] Wien
ca. 1876 bis ca. 1945 Im Besitz von August Cranz [Verlag] Wien
ca. 1945 bis spätestens 19. Mai 1952 Im Besitz von William Albert Cranz
19.–21. Mai 1952 Versteigert bei Karl & Faber (Kat. 39, Nr. 1118) München
17. Mai 1960 Versteigert bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Kat. 548, Nr. 537)
18.–19. Februar 1969 Im Angebot bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Kat. 588, Nr. 724)
30. November bis 1. Dezember 1988 Im Angebot bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Kat. 642, Nr. 934)
ca. 1989/1990 Im Angebot bei J & J Lubrano (Lagerkat. 61, Nr. 158) New York
21. November 1990 Versteigert bei Sotheby’s (Auktionskat., Nr. 254) London
23. Mai 2007 Versteigert bei Sotheby’s (Auktionskat., Nr. 158) London
Kommentar

Das Manuskript gelangte über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von William Albert Cranz. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde es vielfach versteigert und befand sich zwischenzeitlich in Privatbesitz in Tunbridge Wells/GB und in Heemstede/NL. Die Österreichische Nationalbibliothek erwarb das Blatt 2007 bei einer Auktion.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

15. Juli 1815

Datierungskommentar

Die Datierung der Komposition stammt von Johann Wolf.

Weitere Nummerierung(en)
  • Diabelli 177
  • Diabelli II 41
  • Wolf 14
Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen Reinschrift ohne Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Geist der Liebe.“

autographe Einträge

Der Singstimme ist nur die 1. Strophe des Textes unterlegt, am Ende des Liedes stehen jedoch Wiederholungszeichen.

Schubert verlängerte die Notenlinien in der 3. Akkolade um einen Takt über das ursprüngliche Rastral hinaus.

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r unter Schuberts Titel von Johann Wolf mit schwarzer Tinte der Name des Textdichters „Kosegarten“, darunter mit Bleistift von Carl Anton Spina „Gravé op. 1181“ sowie die Auskreuzung in T. 1–2 und am Ende der ersten Notenzeile die Zahl „4“. Weiter rechts mit schwarzbrauner Tinte wohl von Carl Anton Spina: „(Witzendorf)“, darunter mit Tinte von Wolf „op. 118 N 1“. Oben rechts Wolfs Datierung: „comp. 15/7 1815 laut Repertorium“.

Auf Bl. 1r unten links mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Kein ursprüngliches Manuscript | vorstehenden Liedes vorhanden u. | dürfte sich dasselbe bei A. O. Witzendorf befinden“. Sowie unten rechts: „Unter der Auf=schrift: Geist der Liebe über einen Text | von Mathisson: Der Abend schleiert Flur und Hain sind im Verlage / C. A. Spina 2 Bearbeitungen, die Eine als op. 11 N 3 für 4 Männerstimmen im Stich [eingefügt: „Verl. N. 1019 | u. 18403“] | die andere im Manuscript (noch nicht gestochen) vorhanden. | et vide N 34 Schubertlieder ohne Namensfertigung, aber mit Datum. Abth. II“.

Datierungsangaben

Datum Position Text
15. Juli 1815 Bl. 1r oben rechts

„comp. 15/7 1815 laut Repertorium“

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

15. Juli 1815

Datierungskommentar

Die Datierung der Komposition stammt von Johann Wolf.

Weitere Nummerierung(en)
  • Diabelli 178
  • Diabelli II 42
  • Wolf 15
Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen Reinschrift ohne Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1v oben mittig: „Der Abend.“

autographe Einträge

Der Singstimme ist nur die 1. Strophe des Textes unterlegt, am Ende des Liedes stehen jedoch Wiederholungszeichen.

Fremdeinträge

Auf Bl. 1v, unter Schuberts Titel, mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Hölty.“ [recte: Kosegarten]. Weiter rechts mit schwarzbrauner Tinte wohl von Carl Anton Spina: „A. O. Witzendorf“ [Nachfolger von Czerny], daneben von Wolf „op. 1182“, darunter Wolfs Datierung: „comp. 15/7 1815 laut Repertorium“.

Auf Bl. 1v unten links mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Kein ursprüngliches Manuscript | obigen Liedes vorhanden, es dürfte | sich dasselbe bei A. O. Witzendorf befinden.“ Sowie unten rechts: „Im Repertorium sind noch verzeichnet: | Der Abend, Text von Matthisson | Abend Dichter unbekannt. Das | Autograph (blos 20 Systeme Singstimme | ohne Schluß enthaltend) vide N 57 Abth. I | Abends unter der Linde, Text von | Kosegarten in 2 Bearbeitungen (laut | Repertorium) Das Autograph der Einen vide | N 12 Abth. I, eine Copie vide N 12 Abth. IV.“

Datierungsangaben

Datum Position Text
15. Juli 1815 Bl. 1v oben rechts

„comp. 15/7 1815 laut Repertorium“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2013, S. 153–154, 181.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kassel: Bärenreiter 2009, S. XXVI–XXVII, 245, 249.

Zitation

A-Wn, Mus.Hs.43946 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0168_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0168], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung