| Manuskript | GM-0168 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
Frühjahr 1816 [!] |
| Datierungskommentar |
Das Manuskript ist unsigniert und undatiert, es enthält lediglich Johann Wolfs Angabe zur Datierung der Komposition, die aber möglicherweise von der verschollenen ersten Niederschrift übernommen wurde. Die Reinschriften selbst stammen wohl vom Frühjahr 1816. |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
|
| Enthält die Notate |
|
| Umfang | 1 Blatt |
|---|---|
| Beschreibung |
1 Einzelblatt |
| Bindung |
lose |
| Name | I-1.B – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz |
|---|---|
| Vorkommen | Bl. 1 |
| Blätter | 1 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23 x 30 cm |
| Rastralspiegel/TS | 18,4 x 25,4 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 12 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
ziemlich dünn |
| Papierzustand/-farbe |
bräunlich |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r oben links Anton Diabellis Zählung mit Rötel „177“ sowie in der oberen linken Ecke Umnummerierung mit Rotstift „41“, unten links mit schwarzer Tinte Johann Wolfs Liedzählung „14“. Auf Bl. 1v oben links Anton Diabellis Zählung mit Rötel „178“ sowie in der oberen linken Ecke Umnummerierung mit Rotstift „42“, daneben mit Bleistift ein Stern (unbekannt-0168-a), unten links mit schwarzer Tinte Johann Wolfs Liedzählung „15“. Auf Bl. 1v oben rechts mit Bleistift: „Franz Schubert“ (unbekannt-0168-b). |
|---|
| Schubert, Franz | Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun) |
| Diabelli, Anton | Manuskriptnummerierung (Rötel) |
| Anton Diabelli und Compagnie | Manuskriptnummerierung (Rotstift) |
| Spina, Carl Anton | Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun) |
| Wolf, Johann | Manuskriptnummerierung (Tinte schwarz), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarz), Hinweis(e) (Tinte schwarz) |
| unbekannt-0168-a | Sonstige (Bleistift) |
| unbekannt-0168-b | Hinweis(e) (Bleistift) |
| Institution | Österreichische Nationalbibliothek, Musiksammlung (A-Wn), Wien |
|---|---|
| Signatur | Mus.Hs.43946 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | 23. Mai 2007 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| Frühestens ca. 1830 bis ca. 1852 | Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie | Wien |
| ca. 1852 bis ca. 1872 | Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] | Wien |
| ca. 1872 bis ca. 1876 | Im Besitz von Friedrich Schreiber [Verlag] | Wien |
| ca. 1876 bis ca. 1945 | Im Besitz von August Cranz [Verlag] | Wien |
| ca. 1945 bis spätestens 19. Mai 1952 | Im Besitz von William Albert Cranz | |
| 19.–21. Mai 1952 | Versteigert bei Karl & Faber (Kat. 39, Nr. 1118) | München |
| 17. Mai 1960 | Versteigert bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Kat. 548, Nr. 537) | |
| 18.–19. Februar 1969 | Im Angebot bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Kat. 588, Nr. 724) | |
| 30. November bis 1. Dezember 1988 | Im Angebot bei J. A. Stargardt, Autographenhandlung (Kat. 642, Nr. 934) | |
| ca. 1989/1990 | Im Angebot bei J & J Lubrano (Lagerkat. 61, Nr. 158) | New York |
| 21. November 1990 | Versteigert bei Sotheby’s (Auktionskat., Nr. 254) | London |
| 23. Mai 2007 | Versteigert bei Sotheby’s (Auktionskat., Nr. 158) | London |
Das Manuskript gelangte über die Nachfolgeverlage von Anton Diabelli in den Besitz von William Albert Cranz. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde es vielfach versteigert und befand sich zwischenzeitlich in Privatbesitz in Tunbridge Wells/GB und in Heemstede/NL. Die Österreichische Nationalbibliothek erwarb das Blatt 2007 bei einer Auktion.
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
15. Juli 1815 |
| Datierungskommentar |
Die Datierung der Komposition stammt von Johann Wolf. |
| Weitere Nummerierung(en) |
|
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen Reinschrift ohne Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben mittig: „Geist der Liebe.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist nur die 1. Strophe des Textes unterlegt, am Ende des Liedes stehen jedoch Wiederholungszeichen. Schubert verlängerte die Notenlinien in der 3. Akkolade um einen Takt über das ursprüngliche Rastral hinaus. |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r unter Schuberts Titel von Johann Wolf mit schwarzer Tinte der Name des Textdichters „Kosegarten“, darunter mit Bleistift von Carl Anton Spina „Gravé op. 1181“ sowie die Auskreuzung in T. 1–2 und am Ende der ersten Notenzeile die Zahl „4“. Weiter rechts mit schwarzbrauner Tinte wohl von Carl Anton Spina: „(Witzendorf)“, darunter mit Tinte von Wolf „op. 118 N 1“. Oben rechts Wolfs Datierung: „comp. 15/7 1815 laut Repertorium“. Auf Bl. 1r unten links mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Kein ursprüngliches Manuscript | vorstehenden Liedes vorhanden u. | dürfte sich dasselbe bei A. O. Witzendorf befinden“. Sowie unten rechts: „Unter der Auf=schrift: Geist der Liebe über einen Text | von Mathisson: Der Abend schleiert Flur und Hain sind im Verlage / C. A. Spina 2 Bearbeitungen, die Eine als op. 11 N 3 für 4 Männerstimmen im Stich [eingefügt: „Verl. N. 1019 | u. 18403“] | die andere im Manuscript (noch nicht gestochen) vorhanden. | et vide N 34 Schubertlieder ohne Namensfertigung, aber mit Datum. Abth. II“. |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 15. Juli 1815 | Bl. 1r oben rechts |
„comp. 15/7 1815 laut Repertorium“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
15. Juli 1815 |
| Datierungskommentar |
Die Datierung der Komposition stammt von Johann Wolf. |
| Weitere Nummerierung(en) |
|
| Beschreibung |
Schriftduktus einer sorgfältigen Reinschrift ohne Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1v oben mittig: „Der Abend.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Der Singstimme ist nur die 1. Strophe des Textes unterlegt, am Ende des Liedes stehen jedoch Wiederholungszeichen. |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1v, unter Schuberts Titel, mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Hölty.“ [recte: Kosegarten]. Weiter rechts mit schwarzbrauner Tinte wohl von Carl Anton Spina: „A. O. Witzendorf“ [Nachfolger von Czerny], daneben von Wolf „op. 1182“, darunter Wolfs Datierung: „comp. 15/7 1815 laut Repertorium“. Auf Bl. 1v unten links mit schwarzer Tinte von Johann Wolf: „Kein ursprüngliches Manuscript | obigen Liedes vorhanden, es dürfte | sich dasselbe bei A. O. Witzendorf befinden.“ Sowie unten rechts: „Im Repertorium sind noch verzeichnet: | Der Abend, Text von Matthisson | Abend Dichter unbekannt. Das | Autograph (blos 20 Systeme Singstimme | ohne Schluß enthaltend) vide N 57 Abth. I | Abends unter der Linde, Text von | Kosegarten in 2 Bearbeitungen (laut | Repertorium) Das Autograph der Einen vide | N 12 Abth. I, eine Copie vide N 12 Abth. IV.“ |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 15. Juli 1815 | Bl. 1v oben rechts |
„comp. 15/7 1815 laut Repertorium“ |
A-Wn, Mus.Hs.43946 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0168_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0168], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].
| Datum | Benutzer:in | Beschreibung |
|---|---|---|
| 2025-02-04T14:24:34.444Z | HR |
in Bearbeitung |