| Manuskript | GM-0170 |
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| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
September 1816 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierungen, die den Beginn und das Ende der Niederschrift markieren |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Enthält die Notate |
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| Umfang | 28 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
4+4+4+2 ineinandergelegte Doppelblätter (4 Lagen) |
| Bindung |
weinroter dekorativer Ledereinband aus dem späteren 19. Jahrhundert mit marmoriertem Vorsatzpapier und goldgeprägtem Titel: „Franz Schubert | Symphonie in B. | 1816. | Autograph.“ |
| Zustand |
Mehrere Blätter sind am äußeren Rand ausgefranst. |
| Strukturelle Besonderheiten |
Die Bll. 28r und 28v sind leer. Zwischen den Bll. 15v und 16r war an der inneren Längsseite ein Streifen Papier (ca. 5 mm breit) eingebunden, der heute nicht mehr zu sehen ist. Die Bll. 8, 10, 15 und 23 sind in der Höhe schmaler als die sonstigen Seiten. |
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| Manipulationen (fremd) |
Ein Etikett auf dem hinteren Vorsatzblatt verortet die Bindung des Manuskripts in Berlin: „A. DEMUTH | BUCHBINDEREI | BERLIN“. |
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| Blätter | 1–28 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23,5 x 30,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 20,2 x 25,5 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
sehr fest |
| Papierzustand/-farbe |
bräunlich |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r oben rechts, neben Schuberts Titel, mit Rötel: „No. 5“ (unbekannt-0170-a). Auf jeder Seite unten mittig mit roter Tinte die Zahl „205.“ (unbekannt-0170-b), bei der es sich möglicherweise um eine alte Signatur handelt. Im gesamten Manuskript finden sich weiterhin Zahleneinträge, Instrumentenbezeichnungen sowie sonstige Markierungen mit Bleistift (unbekannt-0170-c). |
|---|---|
| Lagenzählung/Paginierung autograph |
Oben außen von Schubert mit brauner Tinte von 1–56 paginiert (beginnend auf Bl. 1v mit „2.“). |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte braun), Titel (Tinte braun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte braun), Blatt-/Seitenzählung (Tinte braun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun) |
| unbekannt-0170-a | Werknummerierung (Rötel) |
| unbekannt-0170-b | Sonstige (Tinte rot) |
| unbekannt-0170-c | Sonstige (Bleistift) |
| Institution | Biblioteka Jagiellońska (PL-Kj), Kraków |
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| Signatur | Mus. ms. Aut. Schubert 6 |
| Links | Katalog |
| Akquisition | ca. 1945/46 |
| Zeitraum | Beschreibung | Ort |
|---|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 12. Juli 1842 | Im Besitz von Ferdinand Schubert | |
| 12. Juli 1842 bis spätestens 2. September 1855 | Im Besitz von Carl Friedrich Whistling (möglicherweise als Leihgabe) | |
| Frühestens 1845 bis spätestens 1900 | Im Besitz von Joseph Wolff | Berlin |
| Frühestens 1870 bis spätestens 1945 | Im Besitz der Königlichen Bibliothek Berlin bzw. Staatsbibliothek zu Berlin |
Ferdinand Schubert hatte die Druckrechte und wohl auch das Manuskript der Sinfonie am 12. Juli 1842 (zusammen mit der Sonate in e-Moll D 566) an Carl Friedrich Whistling verkauft. Über den Fabrikbesitzer Joseph Wolff aus Berlin kam das Autograph als Geschenk an die Königliche Bibliothek Berlin. Mit weiteren Beständen der Staatsbibliothek, die im Zweiten Weltkrieg nach Schlesien ausgelagert wurden, gelangte es nach 1945 nach Krakau.
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
September/Oktober 1816 |
| Datierungskommentar |
Die autographe Datierung auf Bl. 1r bezieht sich auf den Beginn der Komposition. |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Partiturniederschrift mit zahlreichen Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben mittig: „Symphonie in B.“ |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Sept. 1816 Frz. Schubert mpia“. |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| September 1816 | Bl. 1r oben rechts |
„Sept. 1816 Frz. Schubert mpia“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
September/Oktober 1816 |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Partiturniederschrift mit zahlreichen Korrekturen |
| autographe Einträge |
Auf Bl. 15r verlängerte Schubert die Notenlinien der unteren Akkolade über das Rastral hinaus, um den letzten Takt des 2. Satzes zu notieren. |
|---|---|
| Kommentar |
Die Korrekturen schrieb Schubert teils mit dunklerer Tinte. |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
September/Oktober 1816 |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Partiturniederschrift mit zahlreichen Korrekturen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 15v oben links, vor der Tempobezeichnung: „Menuetto“. Auf Bl. 17v oben mittig: „Trio“. |
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Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
September/Oktober 1816 |
| Datierungskommentar |
Die autographe Datierung auf Bl. 27v bezieht sich auf das Ende der Niederschrift. |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer ersten Partiturniederschrift mit zahlreichen Korrekturen |
| autographe Einträge |
Auf Bl. 27v nach dem Schlussstrich datiert: „Fine | Den 3. Oct. 1816.“ |
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| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 3. Oktober 1816 | Bl. 27v mittig |
„Fine | Den 3. Oct. 1816.“ |
PL-Kj, Mus. ms. Aut. Schubert 6 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0170_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0170], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].
| Datum | Benutzer:in | Beschreibung |
|---|---|---|
| 2025-02-04T14:24:34.444Z | HR |
in Bearbeitung |