| Manuskript | GM-0175 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
30. Oktober 1813 bis 15. Mai 1814 |
| Datierungskommentar |
Die Datierung der dreiaktigen Oper ergibt sich aus autographen Datierungen zu Beginn des 1. Aktes (GM-0174_BT-a) und zum Ende des 3. Aktes (GM-0176_BT-c). |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
|
| Enthält die Notate |
|
| Umfang | 111 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
4+4+4 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 1–3) + 1 Doppelblatt (Lage 4) + 4 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 5) + 2 ineinandergelegte Doppelblätter mit 2 darin separat eingelegten Doppelblättern (Lage 6) + 1 Doppelblatt mit 1 eingelegtem Doppelblatt, 2 eingelegten ineinandergelegten Doppelblättern, 1 eingelegtem Doppelblatt (Lage 7) + 4 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 8) + 1 Doppelblatt mit 1 eingelegten Einzelblatt (Lage 9) + 4+4+5+3 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 10–13) + 2 ineinandergelegte Doppelblätter mit 2 darin separat eingelegten Doppelblättern (Lage 14) + 2+2 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 15) |
| Bindung |
dunkelroter Einband mit goldgeprägtem Titel: „FRANZ SCHUBERT, | DES TEUFELS LUSTSCHLOSS | Oper in drei Acten | 2. Act.“ |
| Strukturelle Besonderheiten |
Da die Bestandteile GM-0174_BT-a, GM-0175_BT-a und GM-0176_BT-c unter einer Signatur verwahrt werden, zeigt die Lagengrafik alle zur Signatur gehörigen Manuskripte (1.–3. Akt). Die Papiermaße im 2. Akt der Oper Des Teufels Lustschloss variieren zwischen 30,0 x 23,5 cm–31,5 x 24,0 cm. Die Bll. 79v, 110v, 111r, 111v sind leer. |
|---|
| Name | Var-8.A – STF |
|---|---|
| Vorkommen | Vor- und Nachsatz (Akt 1 u. 2) |
| Name | II-1.Bb – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1–2, 7–10, 15–16, 30–33, 46–47, 52–55, 60–61, 64–67, 78–79, 81–82, 85–86, 88–97, 100–103, 114–115, 122–133, 137–138 (Akt 1), 9–18, 23–24 (Akt 2), 13–14, 19–20 (Akt 3) |
| Name | II-1.Ac – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 3–6, 19–22, 29, 34–41, 48–51, 56–59, 62–63, 68–69, 80, 83–84, 87, 98–99, 104–107, 112–113, 116–117, 120–121, 139–146 (Akt 1), 53–63 (Akt 2), 15–18 (Akt 3) |
| Name | II-2.Aa – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 11–14, 17–18, 23–24, 43–44, 70–71, 76–77 (Akt 1), 3–6 (Akt 2) |
| Name | II-2.Ba – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 25–28, 108–111, 134–136 (Akt 1), 1–2, 7–8, 100–101 (Akt 2) |
| Name | II-1.B – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 42, 45 (Akt 1), 90, 95 (Akt 2) |
| Name | II-1.Ad – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 72–75 (Akt 1), 19–22 (Akt 2) |
| Name | II-1.Ab – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 118–119 (Akt 1), 29–32, 35–45, 52, 64–65, 70–79, 108–111 (Akt 2) |
| Name | VI-1.Aa – VF (Fedrigoni di Verona) |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 25–26 (Akt 2) |
| Name | II-1.Ba – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 27–28, 33–34, 46–51, 66–69, 80–89, 91–94, 104–107 (Akt 2), 1–12 (Akt 3) |
| Name | XV-1.Ba – Uffenheimer |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 96–97, 102–103 (Akt 2) |
| Name | XV-1.Aa – Uffenheimer |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 98–99 (Akt 2) |
| Blätter | 1–24, 27–95, 100–101, 104–111 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23,5 x 30,8 cm |
| Rastralspiegel/TS | 18,5 x 25,5 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 12 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
fest, dick |
| Papierzustand/-farbe |
bräunlich |
| Blätter | 25–26 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23,5 x 30 cm |
| Rastralspiegel/TS | 18,7 x 25,6 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 10 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
mittelfest |
| Papierzustand/-farbe |
weißlich |
| Blätter | 96–99, 102–103 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23,5 x 30,8 cm |
| Rastralspiegel/TS | 18,4 x 25,2 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 12 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
mittelfest |
| Papierzustand/-farbe |
weißlich |
| Fremdeinträge |
Im gesamten Manuskript finden sich unterhalb des Notentextes mit Bleistift winzige Zahleneinträge, wohl zur Taktzählung, die auch in D 190 auftauchen (unbekannt-0172-b, vgl. GM-0172_BT-a). Auf Bl. 1r unten mittig mit Bleistift die Zahl „7“ (unbekannt-0175-a). |
|---|---|
| Lagenzählung/Paginierung autograph |
Oben außen Schuberts Lagenzählung mit brauner Tinte von 1–16. Allerdings folgt auf Lage 9 die 11, wobei es sich entweder um einen Irrtum handelt oder die Lage 10 existierte einst und ging vor der Bindung des Manuskripts verloren. |
| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen durchgehend mit Bleistift von 1–111 foliiert (unbekannt-0174-a, vgl. GM-0174_BT-a). Unten außen, nicht immer konsistent, mit Bleistift paginiert (unbekannt-0175-b). |
| Kommentar |
Schubert verwendete für die Niederschrift verschiedene Schreibmaterialien: braune Tinte (zumeist mit dickerer Feder), schwarzbraune Tinte (mit eher dünnerer Feder) sowie insbesondere für die zahlreichen Korrekturen und Kürzungen Bleistift. Gelegentlich sind auch szenische Anweisungen mit Bleistift nachgetragen. Unter den zahlreichen Korrekturen und Eintragungen mit Bleistift dürften insbesondere Korrekturen der Tempobezeichnungen von Antonio Salieri stammen. |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte braun, Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte braun, Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte braun, Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte braun, Tinte schwarzbraun), Lagenzählung (Tinte braun), Korrekturen (Tinte braun, Tinte schwarzbraun, Bleistift), Hinweis(e) (Tinte braun, Tinte schwarzbraun, Bleistift), Sonstige (Rotstift, Bleistift) |
| Salieri, Antonio | Korrekturen (Bleistift) |
| unbekannt-0172-b | Sonstige (Bleistift) |
| unbekannt-0174-a | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| unbekannt-0175-a | Sonstige (Bleistift) |
| unbekannt-0175-b | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| unbekannt-0175-c | Hinweis(e) (Bleistift) |
| Institution | Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien |
|---|---|
| Signatur | MH-1 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | Frühestens 23. März 1900 |
| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 | Im Besitz von Ferdinand Schubert |
| Frühestens 26. Februar 1859 bis 21. Mai 1881 | Im Besitz von Eduard Schneider |
| 21. Mai 1881 bis 23. März 1900 | Im Besitz von Nicolaus Dumba |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
Frühestens 29. Dezember 1813 bis spätestens 16. März 1814 |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen mit Tinte und Bleistift, Rasuren, Ausstreichungen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. r oben mittig: „2. Act. D. Teuf. Lustschl.“ [Rezitativ und Duett „Ich lebe noch und glaub es kaum“] |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 1r oben links: „1. Scene. No I“. Auf Bl. 16r oben rechts mit Bleistift: „Zweyte Scene“. Auf Bl. 20r oben rechts: „Segue Aria“, wobei Schubert das Wort „Aria“ strich und durch „Duetto“ ersetzte. |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
Frühestens 29. Dezember 1813 bis spätestens 16. März 1814 |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen mit Tinte, Rotstift und Bleistift, Rasuren, Ausstreichungen |
| Titel/Kopftitel |
[Arie „Nie bebte vor dem nahen Tode“] |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf den Bll. 32v–33r Markierung einiger Takte mit Rotstift. |
| Kommentar |
Auf den Bll. 27r–29r schrieb Schubert einen ersten Entwurf der Arie Nr. 13 mit der Überschrift „fünfte Scene“, den er später komplett mit Tinte durchstrich. |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
Frühestens 29. Dezember 1813 bis spätestens 16. März 1814 |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen, Rasuren, Ausstreichungen |
| Titel/Kopftitel |
[Melodram und Marsch „Was hör ich? welche Töne!“] |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 44v oben links: „Zum letzten Marsch.“ |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 39r unten links mit Bleistift: „Triangl, Grand Cahsa e Piatti im Nachtrag.“ (unbekannt-0175-c), auf den Bll. 44v–45r folgt der angekündigte Nachtrag. |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
Frühestens 29. Dezember 1813 bis spätestens 16. März 1814 |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen mit Tinte und Bleistift, Rasuren, Ausstreichungen |
| Titel/Kopftitel |
[Szene mit Chor „Hast du vergessen, kannst du ermessen“] |
|---|---|
| autographe Einträge |
T. 1–18 ist nur die 1. Strophe des Textes unterlegt, die Strophen 2–3 notierte Schubert unter dem Notentext auf Bl. 47r. |
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
Frühestens 29. Dezember 1813 bis spätestens 16. März 1814 |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen größeren Korrekturen mit Tinte und Bleistift, Rasuren, Ausstreichungen |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 64r oben links: „Marcia Funebre.“ [Szene mit Chor „Auf, es ist Zeit!“] |
|---|
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
16. März 1814 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen größeren Korrekturen mit Tinte und Bleistift, Rasuren, Ausstreichungen |
| Titel/Kopftitel |
[Finale „Die Schöne , die dich hergesandt“] |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 110r mittig hinter dem Schlussstrich: „Ende des zweyten | Akts.“ Darunter datiert: „Den 16. März 814.“ Auf Bl. 92r unten links mit brauner Tinte: „Hier fangen die nach diesem | Act angezeigten Clarini | et Tympani an.“ Darauf bezogen auf Bl. 110v oben: „Hier folgen die Clarinetti [korr. aus „Clarinettie], Tympani und Clarini von der letzten Scene.“ Zahlreiche szenische Anweisungen mit Bleistift und Tinte, auf Bl. 109r längere szenische Anweisungen mit Bleistift, die Schubert offenbar nachgetragen hat. |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| 16. März 1814 | Bl. 110r unten rechts |
„Den 16. März 814.“ |
A-Wst, MH-1 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0175_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0175], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].
| Datum | Benutzer:in | Beschreibung |
|---|---|---|
| 2025-02-04T14:24:34.444Z | HR |
in Bearbeitung |