A-Wst, MHc-14278

Manuskript GM-0178
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

ca. 1814 [!]

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält das Notat
  • D 84, 2. Fassung, Nr. 23 (Fragment)
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-14278

Material

Umfang 8 Blätter
Beschreibung

4 Doppelblätter

Bindung

lose

Zustand

Die untere linke Ecke von Bl. 8 ist abgerissen. Bl. 1r ist leicht nachgedunkelt.

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

Die Bll. 6v–8v sind leer.

Wasserzeichen

Name II-1.Ba – Kiesling
Vorkommen Bll. 1–2, 7–8
Name II-1.Bb – Kiesling
Vorkommen Bll. 3–6

Papier

Blätter 1–8
Format quer
Abmessungen 23,5 x 31 cm
Rastralspiegel/TS 18,4 x 25,5 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Lagenzählung/Paginierung autograph

Auf Bl. 1r oben außen Schuberts Lagenzählung mit brauner Tinte „12.“, mit Bleistift korrigiert in „14.“.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen mit Bleistift von 1–8 foliiert (unbekannt-0178-a).

Kommentar

Die Lagenbezeichnung „12.“ deutet darauf hin, dass das Manuskript früher Teil eines umfangreicheren Manuskripts gewesen ist.

Schuberts Korrektur in der Lagenbezeichnung lässt vermuten, dass die 2. Fassung der Oper ursprünglich ohne Nr. 21 und 22 geplant war. Mit Blick auf die Lagennummerierung des 3. Aktes der 2. Fassung (GM-0180_BT-a) scheint es so, als hätte Schubert diese Nummern erst nachträglich eingeschoben.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun), Gesangstext (Tinte braun), Lagenzählung (Tinte braun, Bleistift), Korrekturen (Tinte braun)
unbekannt-0178-a Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-14278
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 23. März 1900

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung
Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Frühestens 26. Februar 1859 bis 21. Mai 1881 Im Besitz von Eduard Schneider
21. Mai 1881 bis 23. März 1900 Im Besitz von Nicolaus Dumba

Notate

Notat-Differenzierung

Bei dem Fragment, das nach 53 Takten unvermittelt abbricht, handelt es sich um eine frühere, verworfene Version des Finale zum 3. Akt.

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / Kompositionsfragment
Inhalt / Werke
Datierung

ca. 1814 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer flüssigen Reinschrift mit einigen Ausstreichungen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben links: „Finale“ [„Heil! dem mächt'gen Triebe! Heil!“].

autographe Einträge

Auf Bl. 6r notierte Schubert lediglich 3 Takte in einem System, die Komposition bricht danach ab.

Literatur

  • Martin, Christine, Litschauer, Walburga und Hertin-Loeser, Uta: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 1. Des Teufels Lustschloß. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2003, S. 29–30.
  • Hertin-Loeser, Uta: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 1/Teil a. Des Teufels Lustschloß. Erste Fassung. Kassel: Bärenreiter 1989, S. IX–XIV.
  • Hertin-Loeser, Uta: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 1/Teil b. Des Teufels Lustschloß. Zweite Fassung. Kassel: Bärenreiter 1990, S. 818.

Zitation

A-Wst, MHc-14278 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0178_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0178], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung