| Manuskript | GM-0181 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
ca. September/Oktober 1814 [!] |
| Datierungskommentar |
Die ungefähre Datierung der Handschrift ergibt sich aus den autographen Datierungen im 1. und 3. Akt der 2. Fassung der Oper (vgl. GM-0179_BT-a und GM-0180_BT-a). |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
|
| Enthält die Notate |
|
| Umfang | 7 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
3 ineinandergelegte Doppelblätter mit einem hinter Bl. 5 eingefügten Einzelblatt |
| ursprüngliche Bindung |
geheftet |
| Bindung |
lose |
| Zustand |
Aus Bl. 5 wurde die obere rechte Ecke ausgeschnitten. |
| Strukturelle Besonderheiten |
Bl. 6 war ursprünglich auf Bl. 5v aufgeheftet. Bl. 6v ist leer. |
|---|
| Name | II-5.Aa – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1–5, 7 |
| Name | II-5.Ba – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bl. 6 |
| Blätter | 1–7 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 23,2 x 31,7 cm |
| Rastralspiegel/TS | 19,3 x 25,6 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierzustand/-farbe |
bräunlich |
| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen mit Bleistift von 1–6, zuzüglich Bl. „5a“ für das Einzelblatt, foliiert (unbekannt-0181-a). |
|---|---|
| Kommentar |
Die Notate dieses Manuskripts zeigen gegenüber den entsprechenden Nummern (Nr. 13 und Nr. 14) in der 1. Fassung der Oper starke Abweichungen, so dass sie einer 2. Fassung zuzuordnen sind. Zusätzlich stützen das 16zeilig rastrierte Notenpapier sowie die Wasserzeichen, die auch im 1. Akt der 2. Opernfassung nachweisbar sind, diese Annahme. Heftungsspuren lassen darauf schließen, dass die Handschrift ursprünglich Teil eines umfangreicheren Manuskripts gewesen ist. |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte braun, Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte braun), Titel (Tinte braun), Hinweis(e) (Tinte braun) |
| unbekannt-0181-a | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| Institution | Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien |
|---|---|
| Signatur | MHc-11802 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | Frühestens 16. April 1918 |
| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 | Im Besitz von Ferdinand Schubert [?] |
| Frühestens 26. Februar 1859 bis 14. Juni 1889 | Im Besitz von Eduard Schneider [?] |
| Frühestens 14. Juni 1889 bis 16. April 1918 | Im Besitz von Theresia Krasser |
Das Manuskript gelangte wohl im Erbe von Eduard Schneider an dessen Schwester Theresia Krasser, eine Nichte Franz Schuberts. Ob und wie lange es sich nach Krassers Tod noch im Besitz der Familie befand, ist unklar.
| Notat-Differenzierung |
Die Handschrift enthält ein Fragment der Arie Nr. 13 und einen Entwurf von Nr. 14 (Melodram und Marsch) aus dem 2. Akt der Oper Des Teufels Lustschloss. Möglicherweise handelt es sich um Vorarbeiten oder Teile aus dem verschollenen bzw. nicht überlieferten 2. Akt aus der 2. Fassung der Oper (vgl. GM-0179_BT-a und GM-0180_BT-a). |
|---|
Klassifikation![]() |
Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / Kompositionsfragment |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
ca. September/Oktober 1814 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen, größeren Ausstreichungen und Rasuren |
| Kommentar |
Schubert führte einige größere Korrekturen offenbar nachträglich mit dunklerer Tinte aus. |
|---|
Klassifikation![]() |
Autograph / Skizze/Entwurf / Partitur / Kompositionsfragment |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
ca. September/Oktober 1814 [!] |
| Datierungskommentar |
ohne Datum |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit wenigen Korrekturen und Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 7r oben links: „Marcia“. |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 5v notierte Schubert oben mittig die Szenenanweisung: „Man hört in der Ferne eine sanfte freundliche Musik.“ Auf Bl. 6r [„5a“] schrieb er denselben Text in leicht verkürzter Form: „Man hört in der Ferne eine sanfte Musik.“ |
| Kommentar |
Bei den 26 Takten auf Bl. 6r handelt es sich um eine Abschrift von Bl. 5v, die Schubert offenbar wegen Transpositionsfehlern in den Klarinettenstimmen erstellt hatte. Die neue Fassung auf dem Einzelblatt Bl. 6, das heute wieder lose vorliegt, heftete er dann auf Bl. 5 auf. Der Marsch auf den Bll. 7r–7v bricht nach 11 Takten ab. |
A-Wst, MHc-11802 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0181_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0181], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].
| Datum | Benutzer:in | Beschreibung |
|---|---|---|
| 2025-02-04T14:24:34.444Z | HR |
in Bearbeitung |