GB-Cfm, MU.MS.615

Manuskript GM-0182
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

Frühestens April 1816 bis spätestens 1822 [!]

Datierungskommentar

Die 2. Fassung von D 161 dürfte sicher nach der Niederschrift der Reinschrift der 1. Fassung im Liederheft für Goethe vom April 1816 (vgl. GM-0116_BT-a) und wohl vor 1818 entstanden sein. Die Niederschrift der 5. Fassung von D 142 erfolgte nach der 4. Fassung, die vom November 1821 datiert, jedoch vor April 1823.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält die Notate
  • D 161, 2. Fassung
  • D 142, 5. Fassung
Vorschau Digitalisat

GB-Cfm, MU.MS.615

Material

Umfang 1 Blatt
Beschreibung

1 Einzelblatt

Bindung

lose

Zustand

Das Blatt ist insgesamt auffallend gut erhalten, Bl. 1v ist unten rechts leicht verfärbt.

Lagenstruktur

Papier

Blätter 1
Format quer
Abmessungen 23,5 x 30,5 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r unten rechts von Ferdinand Schubert mit brauner Tinte der Hinweis: „Gestochen. Schmp.“

Auf Bl. 1v oben rechts mit Bleistift der Hinweis: „Noch unbekannt“ (unbekannt-0182-a). Auf Bl. 1v unten rechts mit Bleistift die Zahl „22“ (unbekannt-0182-b).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun)
Schubert, Ferdinand Hinweis(e) (Tinte braun)
unbekannt-0182-a Hinweis(e) (Bleistift)
unbekannt-0182-b Hinweis(e) (Bleistift)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Fitzwilliam Museum (GB-Cfm), Cambridge
Signatur MU.MS.615
Links Katalog
Akquisition 1909

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis spätestens 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Mindestens 1861 bis 15. Juli 1897 Im Besitz von Alexander Wheelock Thayer Triest
18. Februar 1899 Versteigert bei Sotheby’s (Sotheby, Wilkinson & Hodge, Auktionskat., Lot 18)
18. Februar 1899 bis 1909 Im Besitz von Ralph Hare Griffin

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Frühestens April 1816 bis spätestens 1818 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen Niederschrift ohne Korrekturen, einer Reinschrift ähnlich

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „An Mignon. Göthe.“

autographe Einträge

Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die Strophen 2–5 sind unter dem Notentext notiert. Aus Platzgründen verlängerte Schubert die 3. Akkolade um einen Takt über das Rastral hinaus.

Kommentar

Das Manuskript diente vermutlich als Vorlage für den Erstdruck bei Diabelli von 1825. Eine Sticheinteilung ist allerdings nicht zu erkennen.

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Frühestens November 1821 bis spätestens April 1823 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer eiligen Kopie

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Geistes-gruß von Göthe.“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 1. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 1972, S. 238–239.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 1a und b. Quellen und Lesarten. Kassel: Bärenreiter 1972, S. 32–33.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 5. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 1999, S. 27–28.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 5/Teil a. Kassel: Bärenreiter 1985, S. XIX.

Zitation

GB-Cfm, MU.MS.615 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0182_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0182], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung