A-Wst, MH-5

Manuskript GM-0189
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

1815

Datierungskommentar

autographe Datierung (vgl. auch GM-0188_BT-a und GM-0190_BT-a)

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält die Notate
  • D 326, 1. Akt, Nr. 1
  • D 326, 1. Akt, Nr. 2
  • D 326, 1. Akt, Nr. 3
  • D 326, 1. Akt, Nr. 4
  • D 326, 1. Akt, Nr. 5
  • D 326, 1. Akt, Nr. 6
  • D 326, 1. Akt, Nr. 7
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MH-5

Material

Umfang 80 Blätter
Beschreibung

4 ineinandergelegte Doppelblätter + 1 Doppelblatt + 1 Doppelblatt + 4+2 ineinandergelegte Doppelblätter + 1 Doppelblatt + 1 Doppelblatt + 1 Doppelblatt + 5+2+4+4+4+4 ineinandergelegte Doppelblätter + 2 ineinandergelegte Doppelblätter (15 Lagen)

Bindung

geheftet, in einem weinrot bezogenen Halbleinenband mit je einem Schutzblatt

Zustand

Diverse Seiten sind nachgedunkelt.

Lagenstruktur

Ouvertüre

1. Akt

2. Akt

Strukturelle Besonderheiten

Da die Bestandteile GM-0188_BT-a, GM-0189_BT-aund GM-0190_BT-a unter einer Signatur verwahrt werden, zeigt die Lagengrafik alle zur Signatur gehörigen Manuskripte (Ouvertüre, 1. und 2. Akt).

Die Papiermaße im Manuskript des 1. Akts variieren zwischen 23,2–23,5 x 31,1–31,7 cm. Der Rastralspiegel reicht in der Breite von 25,3–25,5 cm.

Die Bll. 8v, 30v und 52v (1. Akt) sind leer.

Wasserzeichen

Name II-5.Bb – Kiesling
Vorkommen Bll. 1–8 (Ouv)
Name II-5.Aa – Kiesling
Vorkommen Bll. 9–16 (Ouv)
Name II-4.Ba – Kiesling
Vorkommen Bll. 21–24, 29–44, 47–50, 63–66, 69–70, 75–76 (Akt 1), 37–44, 73–88 (Akt 2), 17–18, 23–24 (Ouv)
Name II-4.Aa – Kiesling
Vorkommen Bll. 25–28, 45–46, 51–62, 67–68, 71–74, 77–80 (Akt 1), 45–56, 65–72, 89–96 (Akt 2), 19–22, 25–26 (Ouv)
Name I-1.Aa – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 1–8, 13–20 (Akt 1), 1–10, 15–16 (Akt 2)
Name I-1.Ba – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 9–12 (Akt 1)
Name I-1.Bc – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 11–14, 19–22, 25–32 (Akt 2)
Name I-1.Bb – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 17–18, 23–24, 33–36 (Akt 2)
Name II-5.Ba – Kiesling
Vorkommen Bll. 57–64 (Akt 2)

Papier

Blätter 1–20
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,1 cm
Rastralspiegel/TS 18,5 x 25,3 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben und unten

Papierqualität

fest, griffig

Papierzustand/-farbe

graubraun

Blätter 21–24
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,1 cm
Rastralspiegel/TS 19,6 x 25,3 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben und unten

Papierqualität

mittelfest

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Blätter 25–80
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,1 cm
Rastralspiegel/TS 19,6 x 25,3 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

mittelfest

Papierzustand/-farbe

bräunlich

Eintragungen

Titelblatt/Umschlag

Auf dem Vorsatzblatt mit Bleistift: „Die Freunde von Salamanka | I. Akt.“ (unbekannt-0189-a).

Fremdeinträge

Im gesamten Manuskript finden sich Taktzählungen und einige weitere Eintragungen mit Bleistift (unbekannt-0189-b).

Lagenzählung/Paginierung autograph

Schubert zählte mit Bleistift 9 Lagen, wobei er die Lagen 2–3 (Nr. 2), 6–8 (Nr. 4), 10–11 (Nr. 5 und 6) sowie 14–15 (Nr. 7) zusammenfasste – offenbar in Rücksicht auf die Geschlossenheit der einzelnen Nummern. Anfangs paginierte Schubert die Seiten oben außen mit schwarzbrauner Tinte von 1–15.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Die Paginierung Schuberts oben außen wurde durchgehend mit Bleistift von 16–160 fortgesetzt (unbekannt-0189-c).

Kommentar

Augenscheinlich fügte Schubert Kopftitel und Nummern, teils mit schwarzbrauner bis schwarzer Tinte, teils mit Bleistift geschrieben, dem Manuskript erst nachträglich hinzu.

Für die Niederschrift verwendete Schubert unterschiedliche Tintenfarben (braun, schwarzbraun bis schwarz).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun, Tinte schwarzbraun, Tinte schwarz), Gesangstext (Tinte braun, Tinte schwarzbraun, Tinte schwarz), Titel (Tinte schwarzbraun, Tinte schwarz, Bleistift), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun), Lagenzählung (Bleistift), Blatt-/Seitenzählung (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun, Bleistift)
unbekannt-0189-a Titel (Bleistift)
unbekannt-0189-b Sonstige (Bleistift)
unbekannt-0189-c Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MH-5
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 23. März 1900

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung
Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Frühestens 26. Februar 1859 bis 21. Mai 1881 Im Besitz von Eduard Schneider
21. Mai 1881 bis 23. März 1900 Im Besitz von Nicolaus Dumba

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

18. November 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer flüssigen, sauberen Niederschrift mit einigen Korrekturen und Ausstreichungen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „No 1. Introduzione.“ [„Die Sonne zieht in goldnen Strahlen“]

autographe Einträge

Auf Bl. 2r und Bl. 2v nahm Schubert größere Ausstreichungen vor, wobei er die Korrektur neben dem Rastral bzw. im System darunter notierte.

Datierungsangaben

Datum Position Text
18. November 1815 Bl. 1r oben rechts

„Den 18. Nov. 1815“

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

November 1815

Beschreibung

Schriftduktus einer flüssigen, sauberen Niederschrift mit wenigen Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 9r oben mittig mit schwarzer Tinte: „Aria.“ sowie oben links mit Bleistift: „No 2.“ [„Man ist so glücklich und so frei“]

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

November 1815

Beschreibung

Schriftduktus einer flüssigen, sauberen Niederschrift mit einigen Korrekturen und größeren Ausstreichungen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 13r oben mittig: „Quartetto.“ sowie oben links mit Bleistift: „No 3.“ [„Morgen, wenn des Hahnes Ruf erschallt“]

autographe Einträge

Auf Bl. 20r nahm Schubert eine Korrektur mit hellerer Tinte vor, wobei er die Noten mit Buchstaben versah. Auf Bl. 24r strich er den letzten Takt der Akkolade großflächig aus und notierte rechts daneben die zweitaktige Korrektur, wobei er die Notenlinien aller Systeme über das Rastral hinaus verlängerte.

Auf Bl. 24v folgt eine frühere, verworfene Fassung des Verlaufs, die entsprechend durchgestrichen ist. Ursprünglich folgte wohl mindestens eine weitere Lage mit der längeren Fassung des Quartetts.

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

November 1815

Beschreibung

Schriftduktus einer flüssigen, sauberen Niederschrift mit diversen Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 25r oben mittig: „Arie.“ sowie oben links mit Bleistift: „No 4.“ [„Einsam schleich’ ich durch die Zimmer“]

autographe Einträge

Auf Bl. 27v korrigierte Schubert einige Noten mit Bleistift.

Kommentar

Die Tinte von den Durchstreichungen auf Bl. 24v hat Abdrücke auf Bl. 25r hinterlassen.

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

November 1815

Beschreibung

Schriftduktus einer flüssigen, sauberen Niederschrift mit diversen Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 31r oben mittig: „Terzetto.“ sowie oben links mit Bleistift: „No 5.“ [„Lebensmut und frische Kühlung“]

autographe Einträge

Auf Bl. 45r unten rechts: „Segue Duetto.“

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

November 1815

Beschreibung

Schriftduktus einer flüssigen, sauberen Niederschrift mit diversen Korrekturen und größeren Ausstreichungen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 45v oben mittig: „Duetto.“ sowie oben links mit Bleistift: „No 6.“ [„Freund, wie wird die Sache enden“]

autographe Einträge

Auf Bl. 45v nahm Schubert eine größere Ausstreichung vor, er korrigierte auch die Tempobezeichnung. Auf Bl. 50v verlängerte er aus Platzgründen in der unteren Akkolade alle Notenlinien über das Rastral hinaus.

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

November 1815

Beschreibung

Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit diversen Korrekturen mit Tinte und Bleistift sowie Ausstreichungen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 53r oben mittig: „Finale.“ sowie oben links mit Bleistift: „No 7.“ [„Mild senkt sich der Abend nieder“]

autographe Einträge

Auf Bl. 80v unten rechts: „Ende des 1. Act’s.“

Auf Bl. 69v verlängerte Schubert aus Platzgründen in allen Systemen die Notenlinien über das Rastral hinaus.

Literatur

  • Kube, Michael und Beghelli, Marco: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 3. Die Freunde von Salamanka. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2004, S. 7–29.
  • Beghelli, Marco: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 3. Die Freunde von Salamanka. Kassel: Bärenreiter 2003, S. IX–XV, 305–316.

Zitation

A-Wst, MH-5 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0189_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0189], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung