D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 19

Manuskript GM-0193
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

ca. Ende 1826 [!]

Datierungskommentar

Das Manuskript ist unsigniert und undatiert. Schubert hat Papier mit dem hier vorliegenden Wasserzeichen ab ca. 1825 verwendet. Die Datierung Ende 1826 folgt der auf inhaltlichen Zusammenhängen basierenden Annahme, bei D 901 könne es sich um eine Parallelkomposition zu D 893 (vgl. GM-0194_BT-a) handeln.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält das Notat
  • D 901
Vorschau Digitalisat

D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 19

Material

Umfang 4 Blätter
Beschreibung

2 ineinandergelegte Doppelblätter

Bindung

in einen Umschlag mit Doppelvorsatzblatt eingeklebt

Lagenstruktur

Papier

Blätter 1–4
Format quer
Abmessungen 23,5 x 31 cm
Anzahl Notenzeilen 14
Papierschnitt

oben und unten

Papierqualität

fest

Papierzustand/-farbe

gelblich-bräunlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r rechts am Rand, vertikal zur Akkolade, Zensurvermerk mit brauner Tinte von Carl Schodl: „Excudatur | Vom kkCentralbuchRev[isions] Amt | Wien etc. 2t Juni 1827 | Schodlmp“.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen von 33–36 mit Bleistift möglicherweise von Guido Richard Wagener foliiert.

Kommentar

Das Manuskript diente als Vorlage für die Erstausgabe bei Tobias Haslinger vom Oktober 1827.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun)
Wagener, Guido Richard Blatt-/Seitenzählung ( Bleistift)
Haslinger, Tobias Hinweis(e) (Tinte braun), Besitzvermerk(e) (Tinte braun)
Schodl, Carl Zensurvermerk (Tinte braun)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Staatsbibliothek zu Berlin (D-B), Berlin
Signatur Mus.ms.autogr. Schubert, F. 19
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 2. Februar 1874

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 2. Juni 1827 bis mindestens ca. 1840 Im Besitz von Tobias Haslinger [Verlag] Wien
Frühestens 1850 bis 2. Februar 1874 Im Besitz von Guido Richard Wagener Marburg
Kommentar

Vom Verleger Tobias Haslinger gelangte das Manuskript vermutlich über weitere Stationen zu einem unbekannten Zeitpunkt in den Besitz des Arztes Prof. Dr. Richard Wagener, der es am 2. Februar 1874 der damaligen Königlichen Hofbibliothek in Berlin vermachte.

Notate

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

ca. Ende 1826 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus einer eiligen Niederschrift mit zahlreichen, teils bedeutenden Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Wein u. Liebe. Gedicht von Haug.“

autographe Einträge

Auf den Bll. 2v und 3r nahm Schubert größere Ausstreichungen und Rasuren vor und ergänzte Takte, indem er die Notenlinien über das Rastral hinaus verlängerte.

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r unter Schuberts Titel mit brauner Tinte von Tobias Haslinger: „für 4 Singstimmen von Franz Schubert.“ sowie unten mittig ebenfalls von Haslinger: „Wien bei Tobias Haslinger“ (als Anweisung für den Stecher).

Literatur

  • Berke, Dietrich und Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie III: Mehrstimmige Gesänge. Band 4. Mehrstimmige Gesänge für gleiche Stimmen ohne Begleitung. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2017, S. 191–192.
  • Berke, Dietrich: Neue Schubert-Ausgabe. Serie III: Mehrstimmige Gesänge. Band 4. Mehrstimmige Gesänge für gleiche Stimmen ohne Begleitung. Kassel: Bärenreiter 1974, S. XIX, 208.

Zitation

D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 19 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0193_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0193], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung