| Manuskript | GM-0197 |
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| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
Sommer 1820 [!] |
| Datierungskommentar |
Die erste Aufführung von Die Zauberharfe fand am 19. August 1820 im Theater an der Wien statt. Den Auftrag zur Komposition hatte Schubert im Sommer 1820 erhalten. |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Enthält die Notate |
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| Umfang | 72 Blätter |
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| Beschreibung |
3 Einzelblätter + 1 Doppelblatt (Lage 1), 2 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 2), 3 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 3), 4 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 4), 1 Doppelblatt (Lage 5), 4 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 6), 4 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 7), 1 Doppelblatt mit eingelegtem Einzelblatt (Lage 8), 4 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 9), 2 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 10), 1 Doppelblatt (Lage 11), 4 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 12), 2 ineinandergelegte Doppelblätter (Lage 13), 1 Doppelblatt (Lage 14) |
| Bindung |
dunkelroter Einband mit goldgeprägtem Titel: „FRANZ SCHUBERT, | DIE ZAUBERHARFE | Melodram in drei Acten | 1. Act.“ |
| Zustand |
Bl. 1r ist leicht nachgedunkelt. Auf Bl. 68v findet sich oben links ein größerer Tintenfleck. |
| Strukturelle Besonderheiten |
Da die Bestandteile GM-0197_BT-a, GM-0198_BT-aund GM-0199_BT-b unter einer Signatur verwahrt werden, zeigt die Lagengrafik alle zur Signatur gehörigen Manuskripte (1.–3. Akt). Die Papiermaße im Manuskript des 1. Akts variieren: die Bll. 26–41 und 45–72 weisen mit 22,5 cm x 31,5 cm ein kleineres Format auf. Die Bll. 6r, 15r–v, 25r–v, 44v, 57v–58v und 72r–v (1. Akt) sind leer. |
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| Manipulationen (fremd) |
Die drei Akte von Die Zauberharfe (GM-0197_BT-a, GM-0198_BT-a, GM-0199_BT-b) wurden um 1873 im Auftrag von Nicolaus Dumba gebunden. |
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| Name | Var-8.A – STF |
|---|---|
| Vorkommen | Vor- und Nachsatz (Akt 1–3) |
| Name | I-2.A – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1–2, 11–14, 16–25, 43 (Akt 1) |
| Name | I-2.Bh – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 3–5 (Akt 1) |
| Name | II-8.Aa – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 6–9 (Akt 1), 1–2, 7–12, 21–22, 27–28, 49–51 (Akt 2), 3–6, 9–16, 35–38 (Akt 3) |
| Name | II-7.Ba – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 10, 15, 42, 44 (Akt 1) |
| Name | VIII-3.Aa – EGA |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 26–35, 40–41, 57–58, 67–72 (Akt 1) |
| Name | VIII-3.Ba – EGA |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 36–39, 45–56, 59–66 (Akt 1) |
| Name | II-6.Aa – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 3–6, 13–14, 19–20, 23–26, 43–48, 52–53 (Akt 2) |
| Name | II-6.Ba – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 15–18, 37–38, 41–42 (Akt 2), 17–18, 23–24, 41–48 (Akt 3) |
| Name | II-8.Ba – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 29–36, 39–40 (Akt 2), 19–22, 25–34, 39–40 (Akt 3) |
| Name | II-3.Aa – Kiesling |
|---|---|
| Vorkommen | Bll. 1–2, 7–8 (Akt 3) |
| Blätter | 1–5, 11–14, 16–25, 43 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 24 x 31,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 19,6 x 25,2 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierzustand/-farbe |
grünlich-grau |
| Blätter | 6–9, 10, 15, 42, 44 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 24 x 31,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 19,7 x 25,1 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierzustand/-farbe |
graubraun |
| Blätter | 26–41, 45–72 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 24 x 31,5 cm |
| Rastralspiegel/TS | 19,5 x 24,8 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
fein |
| Papierzustand/-farbe |
weißlich |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 1r rechts neben Schuberts Titel mit Bleistift: „Zauberharfe.“ (unbekannt-0197-a). Im Manuskript finden sich Markierungen mit Bleistift und Rötel (unbekannt-0197-b) sowie diverse Zahlen mit Bleistift, brauner Tinte, Rötel, Blau- und Rotstift (unbekannt-0197-c), die wohl mit der Abschrift der Stimmen für die Erstaufführung zusammenhängen. |
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| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen durchgehend mit Bleistift von 1–72 foliiert (unbekannt-0197-d). |
| Kommentar |
Der Duktus der Handschrift ändert sich in der Partitur nur unwesentlich, jedoch lassen verschiedene Tintenfarben (graubraun: Bll. 1–25, schwarzbraun: Bll. 26–72) mehrere Arbeitsetappen nachvollziehen. Schuberts Nummern und die diversen Änderungen in der Nummerierung sind in Hinblick auf die Entstehungsgeschichte eher verwirrend. |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte graubraun, Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte graubraun, Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte graubraun, Tinte schwarzbraun), Hinweis(e) (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte graubraun, Tinte schwarzbraun) |
| unbekannt-0197-a | Titel (Bleistift) |
| unbekannt-0197-b | Sonstige (Bleistift, Rötel) |
| unbekannt-0197-c | Sonstige (Bleistift, Tinte braun, Rötel, Blaustift, Rotstift) |
| unbekannt-0197-d | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| Institution | Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien |
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| Signatur | MH-7 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | Frühestens 23. März 1900 |
| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 | Im Besitz von Ferdinand Schubert |
| Frühestens 26. Februar 1859 bis spätestens 1873 | Im Besitz von Eduard Schneider [?] |
| Mindestens 1873 bis 23. März 1900 | Im Besitz von Nicolaus Dumba |
Es ist unsicher, ob die Manuskripte von D 644 (Akt 1–3) nach dem Tod Ferdinand Schuberts in den Besitz von Eduard Schneider gelangten, da sie in dessen Verzeichnissen nicht erfasst sind. Wann und von wem Nicolaus Dumba die Handschriften, die er um 1873 binden ließ, erworben hat, bleibt unklar.
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer 1820 [!] |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen und Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben mittig: „No. I. Chor der Troubadours.“ [„Harfentöne laßt erklingen“] |
|---|---|
| autographe Einträge |
Bl. 5v wurde von Schubert mehrfach vollständig durchgestrichen. Auf Bl. 11v verlängerte er die Notenlinien in allen Systemen um einen Takt über das Rastral hinaus. |
| Fremdeinträge |
Die Bll. 12r und 12v sind mit Rötel durchgestrichen (unbekannt-0197-b). |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer 1820 [!] |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen und Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 16r oben mittig: „N 2 No. |
|---|---|
| autographe Einträge |
Schubert korrigierte die Zählung als Nummer 6 zu „2“. Auf Bl. 24r strich er im untersten System vier Takte aus und notierte die Korrektur darunter. Auf Bl. 24v schrieb Schubert einen Nachtrag: „4 Clarini in Es auf dem Theater“. Er notierte oben links unter der Tempobezeichnung: „Das Intrada, welches hier u. jedesmahl, wo es im Buche | angezeigt ist, zu blasen ist, steht vor | dem Marsch.“ Zudem unten mittig, am Schluss der Nummer: „Fine“. |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer 1820 [!] |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen und Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 26r oben links: „N 3“ und oben mittig: „Melodram im 1ten Akt.“ [„Der Funke fing, das Feuer glüht“] |
|---|---|
| autographe Einträge |
Im Notentext notierte Schubert diverse Sprechtexte. |
Klassifikation![]() |
Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Sommer 1820 [!] |
| Beschreibung |
Schriftduktus einer flüssigen Niederschrift mit zahlreichen Korrekturen und Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 59r oben links: „N 4“ und oben mittig: „Finale 1mo.“ [„Ida! gib ein Zeichen“] |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 63r strich Schubert in allen Systemen den ersten Takt großflächig aus. Auf Bl. 64v verlängerte er für eine Korrektur die Notenlinien in einem System über das Rastral hinaus. Auf Bl. 71r notierte Schubert unten rechts hinter dem Schlussstrich: „Ende des | 1ten Acts.“ Auf Bl. 71v schrieb er einen Nachtrag zu Nr. 4 „Finale | Tromboni“. |
| Fremdeinträge |
Bl. 63v sowie der erste Takt auf Bl. 64r wurden mit Bleistift durchgestrichen (unbekannt-0197-b). |
A-Wst, MH-7 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0197_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0197], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].
| Datum | Benutzer:in | Beschreibung |
|---|---|---|
| 2025-02-04T14:24:34.444Z | HR |
in Bearbeitung |