D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 38

Manuskript GM-0201
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

vor März 1820 [!]

Datierungskommentar

Die Schriftzüge deuten darauf hin, daß die undatierte und unsignierte Reinschrift vor März 1820 entstanden ist. Die Komposition des Liedes ist im November 1816 zu datieren. Schubert hat Papier mit diesem Wasserzeichen ausgesprochen selten verwendet (ein zweites Mal im November 1824 für die Niederschrift von D 821).

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält das Notat
  • D 495
Vorschau Digitalisat

D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 38

Material

Umfang 4 Blätter
Beschreibung

2 Einzelblätter + 1 Doppelblatt (am oberen Rand nicht aufgeschnitten)

Bindung

in einen blauen Kartonumschlag mit Schutzblättern eingebunden

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

Bei den Bll. 3–4 handelt es sich um ein unaufgeschnittenes Doppelblatt, das im Digitalisat und in der Lagenstruktur wie ein Einzelblatt gezählt und angezeigt wird. Beide Seiten (Bll. 3r–3v) sind leer.

Papier

Blätter 1–4
Format quer
Abmessungen 24 x 30 cm
Rastralspiegel/TS 18,8 x 25,2 cm
Anzahl Notenzeilen 10
Papierschnitt

oben

Papierqualität

ziemlich dick

Papierzustand/-farbe

gelblich-weiß

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „150“.

Auf Bl. 1r unten mittig mit Bleistift Landsbergs Besitzvermerk mit dem Kürzel: „Ldsbrg“.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen wahrscheinlich von Ludwig Landsberg mit Bleistift von 23–26 foliiert [im Digitalisat nur 23–25 sichtbar].

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun)
Schubert, Ferdinand Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun)
Landsberg, Ludwig Blatt-/Seitenzählung (Bleistift), Besitzvermerk(e) (Bleistift)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Staatsbibliothek zu Berlin (D-B), Berlin
Signatur Mus.ms.autogr. Schubert, F. 38
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 13. März 1862

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung
Frühestens 19. November 1828 bis Herbst 1844 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Herbst 1844 bis 13. März 1862 Im Besitz von Ludwig Landsberg (und seinen Erben)
Kommentar

Ferdinand Schubert notierte auf einer Liedabschrift (D 855), dass er das Manuskript „Hr. v. Landsperger [recte: Landsberg], | Director des Conservatorium in Rom“ überlassen habe.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

vor März 1820 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Weitere Nummerierung(en)
  • Ferdinand 150
Beschreibung

Schriftduktus einer zunehmend flüchtiger werdenden Reinschrift mit mehreren Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Abendlied der Fürstinn“.

autographe Einträge

Korrekturen Schuberts sind besonders ab T. 23 festzustellen.

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 11. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2005, S. 62–63.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 11. Kassel: Bärenreiter 1999, S. XIX, 246.

Zitation

D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 38 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0201_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0201], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

veröffentlicht