| Manuskript | GM-0206 |
|---|---|
| Manuskript-Zugehörigkeit |
Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen. |
| Datierung |
Mai 1823 |
| Datierungskommentar |
autographe Datierung |
| Beteiligte Personen und Körperschaften |
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| Enthält die Notate |
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| Umfang | 32 Blätter |
|---|---|
| Beschreibung |
4+4+3+3+2 ineinandergelegte Doppelblätter (5 Lagen) |
| Bindung |
lose |
| Zustand |
Die Außenseiten sind nachgedunkelt. Das Siegel auf Bl. 29r hat auf die angrenzenden Seiten abgefärbt. |
| Strukturelle Besonderheiten |
Bl. 16v ist leer. |
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| Manipulationen (autograph) |
Die Bll. der Lage 5 weisen oben Einstiche auf, so dass diese Lage möglicherweise früher separat zusammengenäht war. |
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| Blätter | 1–32 |
|---|---|
| Format | quer |
| Abmessungen | 24 x 31 cm |
| Rastralspiegel/TS | 20,5 x 26 cm |
| Anzahl Notenzeilen | 16 |
| Papierschnitt |
oben |
| Papierqualität |
fest |
| Papierzustand/-farbe |
weiß |
| Fremdeinträge |
Auf Bl. 29r, zu Beginn der Lage 5, oben am Rand mit Bleistift der irrtümliche Vermerk: „Aus dem Melodram ‚Zauberharfe‘ von Franz Schubert“ (unbekannt-0206-a), später ausradiert. Das rote, runde Wachssiegel (mit Doppeladler), auf Bl. 29r oben rechts, mit den vage zu erkennenden Buchstaben „K [K] [HAN] DE [LSGE] RICHT“ ist möglicherweise ein Hinweis darauf, dass dieses Fragment zu den Manuskripten gehörte, die ein Gläubiger Ferdinand Schuberts nach dessen Tod beschlagnahmen ließ und zum Kauf anbot. |
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| Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand |
Oben außen durchgehend mit Bleistift von 1–32 foliiert (unbekannt-0206-b). |
| Kommentar |
Das Partiturfragment umfasst zwei Nummern. Schubert führte nur die Singstimmen vollständig aus, die Instrumentierung ist angedeutet. Der Titel der Oper, die häufig als Rüdiger bezeichnet wurde, bleibt unbekannt. Das Libretto geht zurück auf Friedrich Ludwig Zacharias Werners Drama Wanda, Königinn der Sarmaten. |
| Schubert, Franz | Noten (Tinte braun), Gesangstext (Tinte braun), Titel (Tinte braun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte braun), Korrekturen (Tinte braun) |
| Herbeck, Johann von | Sonstige (Bleistift) |
| unbekannt-0206-a | Hinweis(e) (Bleistift) |
| unbekannt-0206-b | Blatt-/Seitenzählung (Bleistift) |
| unbekannt-0206-c | Hinweis(e) (Bleistift) |
| Institution | Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien |
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| Signatur | MHc-11 |
| Links | Katalog, Digitalisat |
| Akquisition | Frühestens 23. März 1900 |
| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 | Im Besitz von Ferdinand Schubert |
| Frühestens 26. Februar 1859 bis spätestens 1882 | Im Besitz von Eduard Schneider (ca. 1874 als Leihgabe bei Johann von Herbeck) |
| Mindestens 1883 bis 23. März 1900 | Im Besitz von Nicolaus Dumba |
Es ist unklar, ob sich das Manuskript nur zeitweise als Leihgabe von Eduard Schneider bei Johann Herbeck befand oder sogar ganz in dessen Besitz gelangte. Nicolaus Dumba erwarb die Handschrift somit entweder nach Herbecks Tod am 28. Oktober 1877 von dessen Familie oder 1883 von Schneider.
| Notat-Differenzierung |
Das Opernfragment umfasst Entwürfe zu zwei Nummern. |
|---|
Klassifikation![]() |
Autograph / Skizze/Entwurf / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
|
| Datierung |
Mai 1823 |
| Beschreibung |
Schriftduktus eines sauber geschriebenen Partiturentwurfs (in Vorbereitung einer vollständigen Partitur) mit vergleichsweise wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen und Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 1r oben mittig: „Introduction. No. 1.“ [„Durch der Ostsee wilde Wogen“] |
|---|---|
| autographe Einträge |
Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „May 1823 Frz. Schubert mpia“. Zwischen Datum und Signatur ist eine größere Kreuzmarkierung platziert. Im Kopftitel hatte Schubert möglicherweise statt „I“ zunächst ein „O“ schreiben wollen und vielleicht für das Wort „Ouvertüre“ angesetzt. |
| Fremdeinträge |
Auf den Bll. 5v, 6r, 7r und 7v sind Bleistiftkreuze, die wohl mögliche Kürzungen anzeigen und möglicherweise von Johann Herbeck stammen könnten. Auf Bl. 9v unterhalb des Notentexts mit Bleistift winzige Taktzählung „100“ (unbekannt-0206-c). |
| Datum | Position | Text |
|---|---|---|
| Mai 1823 | Bl. 1r oben rechts |
„May 1823 Frz. Schubert mpia“ |
Klassifikation![]() |
Autograph / Skizze/Entwurf / Partitur / vollständig |
|---|---|
| Inhalt / Werke |
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| Datierung |
Mai 1823 |
| Beschreibung |
Schriftduktus eines sauber geschriebenen Partiturentwurfs (in Vorbereitung einer vollständigen Partitur) mit vergleichsweise wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen und Rasuren |
| Titel/Kopftitel |
Auf Bl. 17r oben mittig: „Duetto. No. 2.“ [„Ja, sie war’s, der Frauen Krone“] |
|---|---|
| autographe Einträge |
Schubert strich Bl. 23v vollständig mit brauner Tinte durch, wobei auch der letzte Takt auf Bl. 23r ausradiert wurde. |
| Fremdeinträge |
Auf den Bll. 21r, 24r, 26r weitere Taktzählungen mit Bleistift (unbekannt-0206-c). |
A-Wst, MHc-11 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0206_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0206], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].
| Datum | Benutzer:in | Beschreibung |
|---|---|---|
| 2025-02-04T14:24:34.444Z | HR |
in Bearbeitung |