A-Wst, MHc-12

Manuskript GM-0207
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

Frühjahr 1821 [!]

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält die Notate
  • D 982, Nr. 3
  • D 982, Nr. 1
  • D 982, Nr. 2
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-12

Material

Umfang 24 Blätter
Beschreibung

4+4+4 ineinandergelegte Doppelblätter (3 Lagen)

Bindung

lose

Zustand

Das Papier ist stark nachgedunkelt und am rechten Rand stark ausgefranst. Die Rastrierung ist schwach, mit unterbrochenen Notenlinien, am rechten Rand unregelmäßig.

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

Die Breite des Papiers reicht von 31–31,5 cm. Bl. 12r ist leer.

Wasserzeichen

Name I-2.Aa – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 1–8, 11–14, 17–24
Name I-2.Ba – Welhartiz/Welhartiez/Welhartitz
Vorkommen Bll. 9–10, 15–16

Papier

Blätter 1–24
Format quer
Abmessungen 24,5 x 31 cm
Rastralspiegel/TS 19,5 x 25 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

fest

Papierzustand/-farbe

hellbraun

Eintragungen

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen durchgehend mit Bleistift wohl von der Wienbibliothek von 1–24 foliiert.

Kommentar

Die Partiturentwürfe umfassen drei Nummern. Schubert führte nur die Singstimmen vollständig aus, die Instrumentierung ist angedeutet. Der Titel der Oper bleibt unbekannt. Anknüpfend an die in allen Nummern auftauchende Figur wird das Fragment mit dem Nottitel Sophie bezeichnet. Vorlage für Schuberts deutsches Libretto war vermutlich Alexandre-Vincent Pineux Duvals Opéra comique Une Aventure de Saint-Foix, ou Le Coup d’épée (Paris 1802).

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Korrekturen (Tinte schwarzbraun)
Wienbibliothek im Rathaus Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-12
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 23. März 1900

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung
Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Frühestens 26. Februar 1859 bis ca. 1883 Im Besitz von Eduard Schneider
ca. 1883 bis 23. März 1900 Im Besitz von Nicolaus Dumba

Notate

Notat-Differenzierung

Das Opernfragment ohne Titel und Datierung umfasst Entwürfe zu drei Nummern. Die Position des Quartetts ist im Verhältnis zu den anderen beiden Nummern unbestimmt. Während die Blattzählung der Wienbibliothek das Quartett voranstellt, folgt die Nummerierung hier dem narrativen Verlauf in der mutmaßlichen Librettovorlage von Alexandre-Vincent Pineux Duval.

Klassifikation Autograph / Skizze/Entwurf / Partitur / Kompositionsfragment
Inhalt / Werke
Datierung

Frühjahr 1821 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus eines sauber geschriebenen Partiturentwurfs (in Vorbereitung einer vollständigen Partitur) mit vergleichsweise wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen und Rasuren

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Terzetto Quartetto.“ [„O lang ersehnte Seligkeit“]

autographe Einträge

Schubert hatte zunächst „Terzetto“ getitelt, diesen Kopftitel aber dann mehrfach durchgestrichen.

Kommentar

Der Entwurf bricht am Ende von Bl. 8v nach T. 86 unvermittelt ab. Es handelt sich um das letzte Blatt einer Lage von 4 ineinandergelegten Doppelblättern, vermutlich sind weitere Blätter mit der Fortsetzung der Nummer verlorengegangen.

Klassifikation Autograph / Skizze/Entwurf / Partitur / Kompositionsfragment
Inhalt / Werke
Datierung

Frühjahr 1821 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus eines sauber geschriebenen Partiturentwurfs (in Vorbereitung einer vollständigen Partitur) mit vergleichsweise wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen und Rasuren

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 9r oben mittig: „Ariette I.“ [„Philomele, Philomele“]

Kommentar

Die Ariette ist in ihrem Verlauf nur bis zur Schlusskadenz der Singstimme in T. 78 entworfen.

Klassifikation Autograph / Skizze/Entwurf / Partitur / Kompositionsfragment
Inhalt / Werke
Datierung

Frühjahr 1821 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Beschreibung

Schriftduktus eines sauber geschriebenen Partiturentwurfs (in Vorbereitung einer vollständigen Partitur) mit vergleichsweise wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen und Rasuren

Eintragungen

Titel/Kopftitel

[Terzett „Wir gießen die Nelken“]

autographe Einträge

Das Terzett ist nicht mit einem Kopftitel überschrieben.

Auf Bl. 22v verlängerte Schubert die Notenlinien der Gesangstimmen für einen Takt über das Rastral hinaus.

Kommentar

Der Entwurf bricht am Ende von Bl. 24v nach T. 177 unvermittelt ab.

Literatur

  • Jahrmärker, Manuela und Martin, Christine: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 16. Opernfragmente ohne Titel. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2023, S. 23–26.
  • Jahrmärker, Manuela und Martin, Christine: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 16. Opernfragmente ohne Titel. Kassel: Bärenreiter 2022, S. XIII–XV, 126–128.

Zitation

A-Wst, MHc-12 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0207_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0207], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung