D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 44

Manuskript GM-0211
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

Frühestens März 1820 bis spätestens Mai 1827 [!]

Datierungskommentar

Die 3. Fassung von D 291 ist aufgrund verschiedener Indizien frühestens im März 1820 und spätestens im Mai 1827 zu datieren.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält das Notat
  • D 291, 3. Fassung
Vorschau Digitalisat

D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 44

Material

Umfang 3 Blätter
Beschreibung

1 Doppelblatt + 1 mittig eingeklebtes Einzelblatt

Bindung

in einen Umschlag mit doppeltem Vorsatzblatt eingelegt

Lagenstruktur

Papier

Blätter 1–3
Format quer
Abmessungen 24,5 x 31 cm
Anzahl Notenzeilen 16
Papierschnitt

oben

Papierqualität

ziemlich stark

Papierzustand/-farbe

weißgrau, gelblich

Eintragungen

Titelblatt/Umschlag

Auf Bl. 1r von Franz Schubert: „Vier Dem deutsche Gedichte | für eine Singstimme mit Begleitung | des Pianoforte“.

autographe Einträge

Auf Titelseite Bl. 1r unten rechts signiert: „Frz Schubert mpia.“ Schubert hatte ursprünglich „Dem“ [Unendlichen?] zu Beginn des Titels geschrieben und dann mehrfach durchgestrichen.

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben rechts mit schwarzbrauner Tinte Ferdinand Schuberts charakteristische Zählung „129“. Auf Bl. 1r oben links mit Rötel Anton Diabellis Zählung „190“.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen mit Bleistift von 17–19 foliiert (unbekannt-0211-a) und paginiert als 129–134 (unbekannt-0211-b), wobei Ferdinand Schuberts Zahl „129“ als erste Seitenzahl diente.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun)
Schubert, Ferdinand Manuskriptnummerierung (Tinte schwarzbraun)
Anton Diabelli und Compagnie Manuskriptnummerierung (Rötel)
unbekannt-0211-a Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)
unbekannt-0211-b Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Staatsbibliothek zu Berlin (D-B), Berlin
Signatur Mus.ms.autogr. Schubert, F. 44
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 13. März 1862

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens 19. November 1828 bis 29. November 1829 Im Besitz von Ferdinand Schubert
29. November 1829 bis mindestens April 1831 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie Wien
Frühestens Mai 1831 bis Herbst 1844 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Herbst 1844 bis 13. März 1862 Im Besitz von Ludwig Landsberg (und seinen Erben) Rom
Kommentar

Ferdinand Schubert notierte auf einer Liedabschrift (D 855), dass er das Manuskript „Hr. v. Landsperger [recte: Landsberg], | Director des Conservatorium in Rom“ überlassen habe.

Notate

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Frühestens März 1820 bis spätestens Mai 1827 [!]

Datierungskommentar

ohne Datum

Weitere Nummerierung(en)
  • Ferdinand 129
  • Diabelli 190
Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen Reinschrift mit wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1v oben mittig: „Dem Unendlichen.“ sowie oben rechts: „Ode von Klopstock.“

autographe Einträge

Auf den Bll. 2r und 2v verlängerte Schubert jeweils Notenlinien über das Rastral hinaus, um das Notat zu ergänzen.

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 9. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2014, S. 111–112.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 9. Kassel: Bärenreiter 2011, S. XXII–XXIII.

Zitation

D-B, Mus.ms.autogr. Schubert, F. 44 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0211_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0211], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung