A-Wst, MHc-20

Manuskript GM-0217
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

25.–26. April 1815

Datierungskommentar

zwei autographe Datierungen

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält das Notat
  • D 105, Dona nobis (Agnus Dei)
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-20

Material

Umfang 14 Blätter
Beschreibung

4+3 ineinandergelegte Doppelblätter (2 Lagen)

Bindung

geheftet

Zustand

Die äußeren Seiten sind stark nachgedunkelt.

Lagenstruktur

Strukturelle Besonderheiten

Die Breite des Papiers reicht von 31,8–32,1 cm, die Höhe von 23,2–23,5 cm. Der Rastralspiegel variiert in der Breite zwischen 25,0–25,5 cm. Bl. 14v ist leer.

Papier

Blätter 1–14
Format quer
Abmessungen 23,2 x 31,8 cm
Rastralspiegel/TS 18,5 x 25 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben

Papierqualität

mittelstark

Papierzustand/-farbe

gräulich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben rechts neben Schuberts Titel mit Bleistift die Zahl „143.“ [korr. aus „163“] (unbekannt-217-b).

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen mit Bleistift von 1–14 foliiert (unbekannt-217-a).

Kommentar

Für die Gesamtpartitur der Messe in F, inklusive der ersten Bearbeitung von „Dona nobis pacem“ vom Juli 1814, siehe GM-0212_BT-a.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun), Gesangstext (Tinte braun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte braun), Titel (Tinte braun), Korrekturen (Tinte braun)
unbekannt-217-a Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)
unbekannt-217-b Sonstige (Bleistift)
unbekannt-217-c Sonstige (Rötel)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-20
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 23. März 1900

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung
Frühestens 19. November 1828 bis 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Frühestens 26. Februar 1859 bis 21. Mai 1881 Im Besitz von Eduard Schneider
21. Mai 1881 bis 23. März 1900 Im Besitz von Nicolaus Dumba

Notate

Notat-Differenzierung

Bei dem Werk handelt es sich um ein nachkomponiertes Dona nobis, das im Agnus Dei den am Kyrie orientierten Satzteil ab T. 23 (siehe GM-0212_BT-a) offenbar ersetzen sollte. Diese zweite Bearbeitung hatte früher die D-Nummer 185.

Klassifikation Autograph / Vollständig ausgearbeitetes Kompositionsmanuskript / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

25.–26. April 1815

Datierungskommentar

zwei autographe Datierungen

Beschreibung

Schriftduktus einer zunehmend flüchtiger werdenden Niederschrift mit zahlreichen kleineren Korrekturen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Dona nobis.“

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Den 25. Aprill 1815. | Frz. Schubert mpia.“

Auf Bl. 14r hinter dem Schlussstrich: „Fine.“ sowie unten rechts datiert: „Den 26. Aprill 1815.“

Fremdeinträge

Röteleintragungen zum obersten System auf den Bll. 3r, 7r und 12r (unbekannt-217-c).

Datierungsangaben

Datum Position Text
25. April 1815 Bl. 1r oben rechts

„Den 25. Aprill 1815. | Frz. Schubert mpia.“

26. April 1815 Bl. 14r unten rechts

„Den 26. Aprill 1815.“

Literatur

  • Kube, Michael und Pecker Berio, Talia: Neue Schubert-Ausgabe. Serie I: Kirchenmusik. Band 1/Teil a. Messe in F. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2003, S. 114–117.
  • Pecker Berio, Talia: Neue Schubert-Ausgabe. Serie I: Kirchenmusik. Band 1/Teil a. Messe in F. Kassel: Bärenreiter 1990, S. X–XI, 249.

Zitation

A-Wst, MHc-20 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0217_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0217], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung