US-PRscheide, 30.12

Manuskript GM-0219
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

6. April 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält das Notat
  • D 176
Vorschau Digitalisat

US-PRscheide, 30.12

Material

Umfang 1 Blatt
Beschreibung

1 Einzelblatt

Bindung

lose

Zustand

Das Blatt ist an den Rändern stark ausgefranst, teils eingerissen und war vermutlich früher geheftet. Es weist eine vertikale Faltspur auf, wobei die rechte Hälfte von Bl. 1v wohl bei der Lagerung des gefalteten Blatts stark nachgedunkelt ist.

Lagenstruktur

Papier

Blätter 1
Format quer
Abmessungen 24 x 32 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

gelblich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r unten rechts von Carl Anton Spina mit schwarzer Tinte: „Verlagse[i]genthum der k.k[.] HofMusik | handlung C A Spina mp“ sowie rechts am Rand, vertikal zur Akkolade: „Wien am 10. März 1856 [korr. aus „11.“] – No 10437. | 9108.“ Trotz der Vergabe einer Verlagsnummer ist das Lied bei Spina nicht erschienen.

Kommentar

Schuberts Textvorlage war Selam, Ein Almanach für Freunde des Mannigfaltigen, hg. von Ignaz Franz Castelli, Wien 1814.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun), Gesangstext (Tinte schwarzbraun), Titel (Tinte schwarzbraun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte schwarzbraun)
Spina, Carl Anton Besitzvermerk(e) (Tinte schwarz)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution William H. Scheide Library (Princeton University) (US-PRscheide), Princeton, New Jersey
Signatur 30.12
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition Frühestens 13. November 1968

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Mindestens 10. März 1856 bis spätestens 23. Januar 1872 Im Besitz von Carl Anton Spina [Verlag] Wien
23. Januar 1872 Versteigert bei List und Francke (Auktionskat., Nr. 2751) Leipzig
13. November 1968 Versteigert bei Sotheby Parke-Bernet (Kat. 2763, Nr. 147) New York
13. November 1968 bis 14. November 2014 Im Besitz von William H. Scheide
Kommentar

Die Provenienzgeschichte des Manuskripts weist einige Lücken auf und war weder Kreißle noch Nottebohm noch der AGA bekannt. William H. Scheide ersteigerte die Handschrift wohl im Jahr 1968 und hinterlegte sie in der Scheide Library an der Princeton University Library als Depositum, wo sie auch nach seinem Tod 2014 verblieb.

Notate

Notat-Differenzierung

Es existieren insgesamt drei Schubert-Lieder mit dem Titel „Die Sterne“ (D 176, D 313, D 684).

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

6. April 1815

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältig geschriebenen ersten Niederschrift mit vergleichsweise wenigen Korrekturen bzw. Durchstreichungen

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „Die Sterne. Fellinger.“

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Den 6. Aprill 815 | Frz Schubert mpia“.

Der Singstimme ist die 1. Strophe des Textes unterlegt, die Strophen 2–5 folgen auf Bl. 1v.

Datierungsangaben

Datum Position Text
6. April 1815 Bl. 1r oben rechts

„Den 6. Aprill 815 | Frz Schubert mpia“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2013, S. 50–55.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 8. Kassel: Bärenreiter 2009, S. XX, 221.

Zitation

US-PRscheide, 30.12 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0219_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0219], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung