CH-CObodmer, Aut. S-38.1

Manuskript GM-0220
Manuskript-Zugehörigkeit

Gesamtmanuskript und Bestandteil fallen bei dieser Handschrift zusammen.

Datierung

Februar 1817

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält das Notat
  • D 530
Vorschau Digitalisat

CH-CObodmer, Aut. S-38.1

Material

Umfang 2 Blätter
Beschreibung

2 zusammengefügte Einzelblätter

ursprüngliche Bindung

geheftet

Zustand

Papier leicht angegraut und verschmutzt mit Spuren einer früheren Heftung

Lagenstruktur

Manipulationen (fremd)

Die Einzelblätter wurden durch ein mittig platziertes grünes Band, das mit Siegelwachs befestigt ist, zusammengefügt.

Papier

Blätter 1
Format quer
Abmessungen 23,5 x 31 cm
Anzahl Notenzeilen 8
Papierschnitt

oben

Papierzustand/-farbe

weißlich

Eintragungen

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r unten mittig mit Bleistift „3317“ (Plattennummer der Erstausgabe), unten links ebenfalls mit Bleistift „TV. V33“ (unbekannt-0220-a).

Auf Bl. 2v unten rechts mit brauner Tinte Zensurvermerk von Johann Baptist Freyberger: „Excudatur | Vom kk. C. u. Rev. [Censur- und Revisions-] Amte | Wien 8 Juli 829. | Freybergermp“.

Lagenzählung/Paginierung von fremder Hand

Oben außen mit Bleistift als „5“ und „7“ paginiert (unbekannt-0220-b).

Verlagsnummer(n) 3317
Kommentar

Das Manuskript war die Stichvorlage für die 1829 bei Anton Diabelli erschienene Erstausgabe. Es ist möglich, dass Franz Schubert das Lied noch selbst zum Druck bestimmt hatte.

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte braun), Gesangstext (Tinte braun), Titel (Tinte braun), Datierung (und/oder Signatur) (Tinte braun)
Diabelli, Anton Titel (Bleistift), Hinweis(e) (Tinte braun), Noten (Tinte braun)
Anton Diabelli und Compagnie Sonstige (Bleistift), Stechereintragungen (Rötel)
Freyberger, Johann Baptist Zensurvermerk (Tinte braun)
unbekannt-0220-a Sonstige (Bleistift)
unbekannt-0220-b Blatt-/Seitenzählung (Bleistift)
unbekannt-0220-c Sonstige (Bleistift)
unbekannt-0220-d Gesangstext (Tinte braun)

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Fondation Martin Bodmer (CH-CObodmer), Cologny, Genf
Signatur Aut. S-38.1
Akquisition Frühestens 22. März 1971

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Mindestens im Juli 1829 bis spätestens ca. 1840 Im Besitz von Anton Diabelli und Compagnie [?] Wien
Frühestens 1837 bis spätestens 5. November 1907 Im Besitz von Maurice Schlesinger [Verlag] Paris
4.–5. November 1907 Versteigert bei Leo Liepmannssohn (Nachlass von Maurice Schlesinger, Kat. 37, Nr. 223) Berlin
21.–22. Mai 1909 Versteigert bei Leo Liepmannssohn (Kat. 38, Nr. 819) Berlin
22. Mai 1909 bis 29. September 1927 Im Besitz von Musikhistorisches Museum von Wilhelm Heyer in Cöln
29. September 1927 Versteigert bei Karl Ernst Henrici und Leo Liepmannssohn (Auktionskat., Nr. 358) Berlin
29. September 1927 bis ca. 1936 Im Besitz von Stefan Zweig
1936 Im Angebot bei Antiquariat und Autographenhandlung Heinrich Hinterberger (Sammlung Stefan Zweig, Kat. 9, Nr. 284; Kat. 18, Nr. 213) Wien
Frühestens 1936 bis 22. März 1971 Im Besitz von Martin Bodmer Zürich

Notate

Notat-Differenzierung

Zu diesem Manuskript gehörten ursprünglich vielleicht auch die Lieder D 531, D 532 und D 533.

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Stichvorlage / Partitur / vollständig
Inhalt / Werke
Datierung

Februar 1817

Datierungskommentar

autographe Datierung

Beschreibung

Schriftduktus einer sorgfältigen ersten Niederschrift mit einigen Korrekturen und Rasuren

Eintragungen

Titel/Kopftitel

Auf Bl. 1r oben mittig: „An eine Quelle.“ Vor Schuberts Titel wohl von Anton Diabelli mit Bleistift: „N 3.“

autographe Einträge

Auf Bl. 1r oben rechts datiert und signiert: „Februar 1817. Frz. Schubert mpia“.

Fremdeinträge

Auf Bl. 1r oben links, über der 1. Akkolade, mit brauner Tinte von Anton Diabelli: „NB der Anfang ist rückwärts“, daneben mit Bleistift die Zahl „4“ (unbekannt-0220-c); in der Klavierstimme Vide-Zeichen, das auf ein zusätzliches Vorspiel von Diabelli auf Bl. 2v verweist, und die Tempogangabe: „Mäßig“. Auf Bl. 2v, in den unteren beiden Systemen, mit brauner Tinte das Vorspiel in 4 Takten, davor: „Anfang“.

Für die Ausgabe bei Maurice Schlesinger, Paris, wurde der Singstimme eine mit brauner Tinte geschriebene französische Fassung des Textes unter- (T. 1–4) bzw. überlegt (T. 5 bis Schluss): „Fontaine obscure au frais ombrage, | Combien de fois à ton rivage | Daphné, mirant sa douce image, | Chercha dans tes flots bleus | L’échat de ses beaux yeux, | Ses yeux, où je voyais les cieux! | Si quelque jour Daphné revient pour te revoir | Conserve bien ses traits, charmant Miroir. | A son Image alors j’irai, le coeur navré, | Conter mon fatal martyre ... | Car si j’étais devant Daphné, | Hélas! je ne saurais que dire!“ (unbekannt-0220-d).

Im gesamten Lied wurde für den Druck vom Verlag eine Sticheinteilung in Rötel vorgenommen (Kreuze für die Akkoladen, Ziffern für die Seiten).

Datierungsangaben

Datum Position Text
Februar 1817 Bl. 1r oben rechts

„Februar 1817. Frz. Schubert mpia“

Literatur

  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 11. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2005, S. 144–146.
  • Dürr, Walther: Neue Schubert-Ausgabe. Serie IV: Lieder. Band 11. Kassel: Bärenreiter 1999, S. 264.

Zitation

CH-CObodmer, Aut. S-38.1 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0220_BT-a als Teil von Gesamtmanuskript GM-0220], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung