A-Wst, MHc-16256

Manuskript GM-0186
Manuskript-Zugehörigkeit

Es handelt sich um den vierten von insgesamt vier Teilen des Gesamtmanuskripts GM-0186.

Datierung

ca. Herbst 1811 bis Herbst 1812 [!]

Datierungskommentar

Die Niederschrift des Opernfragments Der Spiegelritter ist zwischen Herbst 1811 (evtl. etwas früher) und Herbst 1812 zu datieren.

Beteiligte Personen und Körperschaften
Enthält das Notat
  • D 11, 1. Akt, Nr. 3, 2. Bruchstück (16 T.)
Vorschau Digitalisat

A-Wst, MHc-16256

Material

Umfang 1 Blatt
Beschreibung

1 Einzelblatt (zweite Hälfte eines Doppelblatts)

ursprüngliche Bindung

ehemals in Umschlag mit Aufschrift des Vorbesitzers Max Friedlaender: „Schubert. | Fragment aus einer Orchester- | Partitur, von ungewöhnlicher | Schönheit. In Schuberts gedruckten | Werken nicht gefunden“

Zustand

leicht vergilbt

Lagenstruktur

Wasserzeichen

Name II-4.Aa – Kiesling
Vorkommen Bl. 1

Papier

Blätter d/1
Format quer
Abmessungen 23,5 x 32 cm
Rastralspiegel/TS 18,5 x 25,5 cm
Anzahl Notenzeilen 12
Papierschnitt

oben

Papierqualität

weich, eher dick

Papierzustand/-farbe

hellbraun

Schreiber/-innen

Schubert, Franz Noten (Tinte schwarzbraun, Bleistift), Korrekturen (Tinte schwarzbraun, Bleistift)

Stempel

Haltende Institution / Besitzer/-in

Institution Wienbibliothek im Rathaus (A-Wst), Wien
Signatur MHc-16256
Links Katalog, Digitalisat
Akquisition 1999

Provenienz

Zeitraum  Beschreibung Ort
Frühestens ca. 1830 bis 26. Februar 1859 Im Besitz von Ferdinand Schubert
Frühestens 26. Februar 1859 bis ca. 1870 Im Besitz von Eduard Schneider
ca. 1870 bis 2. Mai 1934 Im Besitz von Max Friedlaender
2. Mai 1934 bis mindestens 1949 Im Besitz von Franz Röhn
um 1949 Im Angebot bei Walter Schatzki New York
14.–16. Juni 1972 Versteigert bei Venator (Kat. 39, Nr. 53) Köln
Frühestens 14. Juni 1972 bis 1999 Im Besitz von Kurt Walder Basel
Kommentar

Der Zeitpunkt der absichtlichen oder versehentlichen Trennung des Doppelblatts aus Nr. 3 vom Hauptmanuskriptteil (GM-0186_BT-b) ist unbekannt. Es ist zu vermuten, dass sich das Doppelblatt, nicht als zur Oper gehörig identifiziert, separat vom Hauptmanuskript im Besitz von Eduard Schneider befand. Bekannte Vorbesitzer sind Max Friedlaender und Friedlaenders Sohn Franz Roehn, weitere Besitzer bis 1972 sind unbekannt. Erst Reinhard Van Hoorickx identifizierte das Einzelblatt als die zweite Hälfte des verlorenen Doppelblatts aus D 11, als es 1972 versteigert wurde.

Notate

Notat-Differenzierung

Das Einzelblatt war in Lage 14 zwischen den Bll. b/35 und b/36 eingelegt (siehe GM-0186_BT-b). Es handelt sich wahrscheinlich um die zweite Hälfte eines Doppelblatts, dessen erste Hälfte verschollen ist (GM-0186_BT-c).

Klassifikation Autograph / Reinschrift / Partitur / unvollständig
Inhalt / Werke
Datierung

ca. Herbst 1811 bis Herbst 1812

Beschreibung

Schriftduktus einer Reinschrift mit einigen Korrekturen und Ergänzungen mit Bleistift

Eintragungen

Titel/Kopftitel

[Arie des Königs „Der Sonne Strahl ist warm“]

autographe Einträge

ohne Gesangstext und Akkoladenbezeichnungen

Kommentar

Die NA bezeichnet dieses Einzelblatt mit 16 Takten, das zu einem Doppelblatt gehörte, als 2. Bruchstück. Die Bll. b/33r–35v (1. Bruchstück) und Bll. b/36r–39r (3. Bruchstück) vervollständigen Nr. 3 des Opernfragments. Bei der verschollenen Hälfte (GM-0186_BT-c), die ca. 14–18 Takte umfasst haben dürfte, handelt es sich sehr wahrscheinlich um die erste Hälfte des Doppelblatts.

Literatur

  • Loy, Felix: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 11. Der Spiegelritter. Kritischer Bericht. Tübingen: Internationale Schubert-Gesellschaft e.V. 2024, S. 18–33.
  • Loy, Felix: Neue Schubert-Ausgabe. Serie II: Bühnenwerke. Band 11. Der Spiegelritter. Kassel: Bärenreiter 2023, S. IX–XVIII.

Zitation

A-Wst, MHc-16256 [Handschriftendatensatz, entspricht Bestandteil GM-0186_BT-d als Teil von Gesamtmanuskript GM-0186], in: Forschungsplattform Schubert-digital, letzte inhaltliche Änderung am 13. September 2024, abgerufen am [heutiges Datum].

Logbuch

Datum Benutzer:in Beschreibung
2025-02-04T14:24:34.444Z HR

in Bearbeitung